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... nicht wirklich. Es waren glückliche Umstände, die uns zum Sieg verholfen haben.« Tatsächlich waren die Witterungsbedingungen katastrophal. Attwood erinnert sich: »Es goss in Strömen. Man konnte seine Hand vor den Augen nicht sehen. Heute würde ein solches Rennen niemals ausgetragen werden. Am Streckenabschnitt Maison Blanche kollidierten gleich vier Ferrari miteinander. Viele Matra und Porsche mussten wegen Motorschaden aufgeben. Bereits nach anderthalb Stunden war das Rennen für sieben der zehn Trainingsschnellsten vorbei. Gegen Abend wurde der Regen immer stärker. Ich fühlte mich wie betäubt, hatte nicht geschlafen und fürchterliche Halsschmerzen. Wie durch Zufall führten wir am nächsten Tag mit einem komfortablen Vorsprung, den wir bis ins Ziel halten konnten. Von fünfzig Startern kamen schließlich nur sechzehn an und von diesen sechzehn wurden nur sieben gewertet. Am darauffolgenden Tag wurde ich mit Mumps ins Krankenhaus eingeliefert.« Der Sieg war also ein reines Wunder, zumal Richard Attwood mit der Wahl seines Autos eine massive Fehlentscheidung getroffen hatte. Nachdem er im Jahr zuvor ebenfalls auf Porsche nur knapp am Gesamtsieg vorbeigerauscht war, wollte ihm die Rennleitung sowohl die Wahl des Autos wie auch die des Beifahrers überlassen. So entschied sich der Brite für den erfahrenen Hans Herrmann und zur Überraschung der ...
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