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... und wir fuhren Runde um Runde an dem brennenden Wrack vorbei – ich mit dem Wissen, dass ich in dem gleichen unkontrollierbaren Auto sitze.« Gleichwohl lagen Attwood und Elford am nächsten Tag uneinholbar in Führung. Porsche stand vor dem ersten Le Mans Sieg seiner Geschichte. Dann machte das Getriebe nicht mehr mit. Kurz vor Schluss gab das Team auf. »Noch nie in meinem Leben war ich so erleichtert«, sagt Attwood heute. »Aber wir hätten gewinnen können und wir wussten, dass wir ein Jahr später eine realistische Chance auf den Sieg haben.« Im Jahr darauf sollte das Kunststück gelingen. Die 24 Stunden von Le Mans sind Kult und der Gewinner dieses Rennens avanciert über Nacht zur Lichtgestalt. Attwood war 1970 bereits erfolgreicher Formel-1-Pilot, und mehrfacher Gewinner einiger Sportwagen-Rennen aber durch den Erfolg in Le Mans, der gleichzeitig den ersten Titel von Porsche bedeutete, machte Attwood sich unsterblich. Der Zufall wollte es, dass just zu dem Zeitpunkt ein schauspielender Hobby-Rennfahrer aus Indianapolis namens Steve McQueen einen Film über die 24 Stunden drehen wollte. Die Teilnahme an dem Rennen selber war McQueen zwar verboten worden, aber der Porsche 908 von Herbert Linge und Jonathan Williams wurde mit zahlreichen Kameras ausgestattet, um authentische Original-Aufnahmen zu drehen. Gesucht waren aber auch zusätzliche Fahrer, die ...
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