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... Bowmaker Yeoman Credit. Doch schon im Januar 1963 zog der Geldgeber den Stecker, und Lola musste wieder von vorne anfangen. Mit Straßenautos, dachte Broadley. Der Mechaniker Laurie Bray, von 1963 bis 1998 bei Lola, dazu: »Wir waren sehr ehrgeizig, hatten aber wenig Handlungsspielraum. Für jedes einzelne Auto war der Aufwand und der persönliche Einsatz enorm, und der Markt war eher klein. Daher die Idee, Supercars für die Straße zu bauen. Zumal es nicht viel Konkurrenz gab. Wir beschlossen, es zu versuchen, und bauten den Mk6. Wenn Ford nicht auf getaucht wäre, hätte der Wagen bei Lola alles verändert.« Der Rückzug von Bowmaker hatte das Aus für das erste Lola-Werksteam bedeutet. Das Aus für den Supercar-Hersteller Lola kam gegen Ende des Jahres in Form eines Angebots der Ford Motor Company. Der Mk6 GT von 1963 wurde nie zum Straßenwagen, doch für eine gewisse Zeit – und sehr überraschend – bestimmte er Broadleys Karriere. Der Wagen wurde nach den neuen FIA-Regeln für GT-Prototypen gebaut. Unter der perfekt proportionierten, futuristisch anmutenden Glasfiberkarosserie Der Lola Mk6 wurde zur Grundlage für den originalen Ford GT40 – und damit für die grandiosen Siege in Le Mans verbarg sich das von Broadley entworfene Chassis (genial: leicht und dennoch sehr stabil). Der zentrale Monocoque-Bereich war aus Stahlblech und Duraluminium ...
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