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... leitete. Die erste Handlung des Chefdesigners Roy Lunn bestand darin, Broadley mit einer vollkommen anderen Aufhängung zu konfrontieren. Viele sagen, dass die amerikanischen Designer keine Erfahrung auf diesem sensiblen Gebiet hatten und nicht wussten, wie man die Berechnungen korrekt anstellt. Stimmt das? Broadley denkt lange nach und sagt dann eher leise und verhalten: »Ja. Im Grunde stimmt das.« Nach einer weiteren langen Pause ergänzt er: »Sie haben ihre Aufhängung an den Mk6 geschraubt und damit das Fahrverhalten ruiniert. Deshalb habe ich einen Teil davon wieder zurückgebaut, um zu sehen, wo wir stehen. Das war der Grund für den ersten großen Krach mit Lunn.« Es kam noch schlimmer: »Das nächste Problem war, dass sie uns eine Karosserieform schickten, die erkennbar nicht funktionieren würde. Ich erklärte John Wyer die Situation, aber er sagte nur: ‚Gib ihnen, was sie brauchen.‘ Ich beschloss, zur Ford-Zentrale nach Dearborn zu fliegen und den Leuten das Problem zu schildern. John Wyer war einverstanden, also flog ich rüber, aber gebracht hat das nichts.« Was Broadley nicht erwähnt: Bei den Rennen stellte sich heraus, dass er recht gehabt hatte. Die Aerodynamik des GT40 war extrem unbefriedigend, der Wagen musste grundlegend verändert werden. Nach einer erneuten Pause fügt er hinzu: »Ein weiterer Streitpunkt mit Roy Lunn war die ...
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