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... hohe finanzielle Zuschüsse. Wenn die Erdölförde rung des letzten Kriegsjahres wieder aufgenommen und, soweit möglich, gesteigert wird, dürfte sie günstigstenfalls 8—10 % des deutschen Benzin bedarfs (berechnet nach dem letzten Friedensjahr 1938) decken. Es müßten also künftig sehr beträchtliche Mengen Treibstoff aus dem Aus land gegen Devisen eingeführt werden. Heute verfügen wir weder über Aus landsguthaben noch Devisen. Große wichtige Industriezweige, darunter bis herige gute Devisenbringer, wie Werften und Hochseeschiffahrt, werden uns verboten, die verbleibende Friedensindustrie wird besonders in der russischen Zone Weitgehend abgebaut. An ausfuhrfähigen Rohstoffen haben wir im wesentlichen nur Kohle und Kali, letzteres zum großen Teil in der russischen Zone. Es wird demnach höhst schwierig sein, die deutshe Ausfuhr soweit in Gang zu bringen, daß auh nur die Devisen für die Einfuhr der dringendsten Lebensmittel beshafft werden können. An Treibstoffeinfuhr in nennenswertem Umfange ist auf Jahre hinaus niht zu denken; die britishamerikanishe Zonenvereinigung mit den in Aussiht gestellten Krediten und Einfuhren dringendster Lebensmittel und Rohstoffe wird den Benzinmangel auh niht beheben können. Da möhten wir mit Nahdruck auf ein Verkehrsmittel hinweisen, das in Deutshland merkwürdigerweise lange Zeit reht unbeliebt war und sih erst in den lezten ...
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