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... neuem das schöne Spiel ergab, auch aus diesem Likörgläschen noch genügend Pferdekräfte herauszuholen. Versteht sich unter den Stielaugen vieler klei ner Moritze, die damit wiederum auf eine Halbierung der Spritunkosten hofften — aller dings vergeblich. Warum eigentlich? Das ist eben die Kernfrage des ganzen Problems! Un sere Pferdchen, also die PS, hängen von der Drehzahl ab, hinzu kommt noch das Dreh moment; die genaue Erklärung würde aber den Rahmen dieses Elaborats sprengen. Läßt man einen jooer-Motor, der in der Spitze vielleicht bei 4500 Umdrehungen je Minute 18 PS Leistung hergibt, ganz gemütlich mit 3000 Touren drehen, so hat er vielleicht immer noch seine 10 bis 12 PS. Und die reichen eben für den normalen Betrieb völlig aus. Um aber eine 250er auf diese 12 PS als Spitze zu brin gen, sind schon gute 5000 Umdrehungen not wendig. Heißt also — auf Viertakter bezogen — daß der 50oer-Einzylinder seinen halben Li ter an Gasgemisch bei 12 PS 750013! in der Minute lutscht. Der 25oer-Einzylinder, wenn er 12 PS abgeben soll, säuft aber im gleichen Zeitraum — also in der Minute — 1250013! sein „Viertele" leer. Braucht also der große Motor bei „Drosselleistung" von 12 PS 375 Liter Gasgemisch in der Minute, so „säuft" der kleine bei gleicher Leistung, die für ihn so ziemlich Höchstleistung ist, immerhin über 262 Liter ...
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