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... leichter zu bewältigende als jene für Rundstreckenrennen. (Motor, Getriebe, Chas sis usw.) Unkostenmäßig fällt der Boxendienst fort, der Maschinenverschleiß ist wesentlich geringer, ebenso der Brennstoffund sonstiger Material verbrauch. In fahrerischer Hinsicht stellt der Berg ganz besondere Anforderungen. Es fehlt jeder Ver gleich mit anderen Konkurrenten, die Zeit ist der unsichtbare Gegner, jede Sekunde, die durch wildes Fahren oder eine Fehlschaltung verschenkt wurde, ist unrettbar verloren und eine Kerze, selbst wenn sie nur vorübergehend wegbleibt, kostet bei gleicher Konkurrenz ganz sicher den Sieg: die Fahrt muß von Start bis Ziel ein „Guß“ sein. Disposition und Leistung des Fahrers sind hier noch ein kleines wenig mehr ausschlaggebend als bei Rundstrecken rennen, wo sich der entscheidende Faktor für den Erfolg, abgesehen von dem unerläßlichen Glück, noch mehr auf Leistung und Stehver mögen des Motors und auf die Organisation verlagern dürfte. Schon aus den vorstehenden, nicht erschöpfenden Betrachtungen dürfte sich ergeben, daß Bergrennen einem viel größeren Kreis von Fahrern die Möglichkeit einer er folgreichen, sportlichen Betätigung bieten kön nen! Wir wollen mit diesen Zeilen, noch vor der Herbsttagung der F.I.A., die Frage der Austragung einer „Europäischen Bergmei sterschaft“ und der Verleihung des Titels eines „Europäischen ...
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