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... Federn und Lenken der Räder Vorerst seien einige grundlegende Begriffe erläutert, welche die Wesensmerkmale sowie Eigenschaften der Radaufhängung bestimmen. Die Radführung, welche mit der Federung kombiniert oder von dieser getrennt sein kann, verbindet die Räder mit dem Fahrgestell bzw. mit der selbsttragenden Karosserie. Sie bestimmt die Relativbewegungen der sich einzeln über ein Federelement abstützenden Räder gegenüber dem Aufbau und nimmt Reaktionen auf, die beim Beschleunigen und Bremsen auftreten. Durch die Konzeption der Radführung kann der Konstrukteur die Radbewegungen (Sturz, Spur, Spreizung) in einem für die Fahrsicherheit und die Überoder Untersteuerungstendenz günstigen (optimalen) Sinn beeinflussen und das Eigenlenkverhalten der Hinterräder unter Kontrolle bringen. Anzustreben ist eine möglichst kleine Masse des Rades bzw. der Radaufhängung, um diese Einheit möglichst trägheitsfrei den Unebenheiten der Fahrbahn folgen lassen zu können. Die Federung eines Automobils dient der Erhöhung des Fahrkomforts wie auch zur Verbesserung der Fahrsicherheit, indem sie durch Strassenunebenheiten verursachte Stösse vom Fahrzeug bzw. seinen Passagieren fernhält und andererseits für einen einwandfreien Kontakt der Räder mit der Fahrbahn sorgt. Je nach Ausführung der Radaufhängung und des Federungssystems, bestehend aus Federelement und Dämpfereinheit, ...
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