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... von 9,5:1 aufweisenden Motors betrug 126 kg. Im April 1957 unternahm der Testfahrer des Werkes, Martino Severi, in Modena die ersten Trainingsfahrten mit dem nach der damaligen Formel 2 (1,5 Liter) gebauten Frontmotor-Rennwagen, der 510 kg wog. Für den Bau des Fahrzeuges zeichnete der junge Ingenieur Andrea Fraschetti verantwortlich. Der Dino-Motor lag schräg zur Längsachse des Wagens, dessen Radstand 216 cm betrug. Das 4-Gang- Getriebe war mit dem Differential verblockt. Mit dem Grossen Preis von Neapel im Jahre 1957, bei dem Luigi Musso mit einem dritten Gesamtrang hinter den beiden 2,5-Liter-Formeli- Ferrari die Formel- 2-Wertung gewann, nahm der Aufstieg des Dino- Motors seinen Anfang. Leider verunglückte Fraschetti 1957 am Steuer des von ihm gebauten Rennwagens, als er in Modena eine Probefahrt unternahm, tödlich. Im Hinblick auf die damalige Formel 1 wurde das Hubvolumen des bewährten Dino Ende 1957 auf 2200 und dann 2417 cm' erhöht, um damit auch bei den Formel- 1 -Rennen fahren zu können. In der folgenden Saison erntete Ferrari mit diesem Fahrzeug mehrere Grand-Prix- Siege (Reims, Silverstone), und der flachsblonde Hawthorn errang auch den Titel eines Weltmeisters. Beim Dino-Formeli -Rennwagen wurden auch (erstmals bei einem Ferrari) Scheibenbremsen verwendet (Collins, Monza 1958). Für die folgende Saison wurde das Chassis überarbeitet, ...
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