1989 zeigte Chrysler in Detroit einen neuen Sportwagen, der so gänzlich mit dem Bild aufräumte, das man sich von luxusbetonten pseudo-sportlichen amerikanischen Autos üblicherweise Ende der Achtzigerjahre machte. Ohne Klima und nur mit Handschaltung wurde der 1,5 Tonnen schwere Zweisitzer mit Notverdeck für 30’000 Dollar angekündigt, notabene mit einem acht Liter grossen V10-Motor hinter der Vorderachse. Ein bisschen teurer wurde er dann doch noch und auch etwas alltagstauglicher als das Konzeptfahrzeuge, doch seinem Geiste blieb der Dodge/Chrysler Viper RT/10 treu. Dieser Fahrbericht erzählt die Geschichte des Viper und zeigt das Konzeptfahrzeug und seine Nachfolger auf vielen Bildern. Auch ein Tonmuster fehlt nicht!