Was wäre passiert, wenn die FIA ihre Pläne Ende der 1980er-Jahre umgesetzt hätte? Welche technische und sportliche Zukunft hätte der Rallye-Sport genommen, wenn die Gruppe S ab 1988 tatsächlich die legendäre, aber gefährliche Gruppe B abgelöst hätte? Diesen Fragen werden sich Moderator Ulf Schulz, besser bekannt als Motorkosmonaut, und Frank Ruge, Projektleiter der Bremen Classic Motorshow widmen, wenn sie in einem exklusiven Live-Talk mit John Wheeler und Ernst Kopp, zwei bekannten Persönlichkeiten aus der Rallye-Geschichte, diskutieren werden.
Die Gruppe S und ihre Einordnung in der Rallye-Geschichte
Im Mittelpunkt stehen die Fahrzeuge der Gruppe S, eine geplante Rallye-Fahrzeugkategorie, die nach den tragischen Unfällen der Saison 1986 nie zum Einsatz kam. Obwohl mehrere Hersteller bereits weit fortgeschrittene, fahrbereite Prototypen entwickelt hatten, verwarf die FIA nach dem Verbot der Gruppe B nicht nur diese Klasse, sondern auch die Träume und Visionen ganzer Werksteams.
John Wheeler, Konstrukteur des legendären Ford RS 200, sowie Ernst Kopp, damaliger Rennmechaniker des Toyota 222 D, auch bekannt als das „Black Beast“, waren unmittelbar von der Entscheidung betroffen.
Sie werden im Talk seltene Einblicke geben. Sie werden das Potenzial der Gruppe-S-Fahrzeuge beleuchten und diskutieren, wie konkurrenzfähig ihre Autos im damaligen Umfeld hätten sein können.
Zudem werden sie die Bedeutung der Gruppe S in die kontinuierliche Weiterentwicklung des Rallye-Sports einordnen. Persönliche Erinnerungen, Enttäuschungen und die Faszination einer Motorsport-Ära, die nie Realität wurde, werden diesen Austausch besonders. machen.
Der Live-Talk im Rahmen der Bremen Classic Motorshow ist ein Pflichttermin für Oldtimer- und Rallye-Enthusiasten sowie alle, die den Motorsport nicht nur erleben, sondern ihn verstehen wollen: am Freitag, 30. Januar 2026, um 16 Uhr auf der Sonderschaufläche „4x4 Performance“ in Halle 5 der Messe Bremen.
Opel Calibra V6 4x4 DTM Klasse 1 und Volker Strycek als Stargast
Volker Strycek zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des deutschen Tourenwagensports und war eng mit Opels Motorsport-Engagement verbunden. In der DTM und später in der International Touring Car Championship fuhr er unter anderem den technisch hochgerüsteten Opel Calibra V6 4×4.
Strycek war Teil eines der ambitioniertesten Tourenwagenprojekte der 1990er-Jahre und wirkte später maßgeblich als Entwickler, Testfahrer und Motorsport-Manager bei Opel. Als Teamchef und Fahrer in Personalunion gewann er 2003 mit einem DTM-Astra V8 das 24 Stundenrennen auf dem Nürburgring.
Gemeinsam mit seinem DTM-Calibra wird Volker Strycek in der diesjährigen Sonderschau „4x4 Perfomance“ dabei sein, die Johannes Hübner am Freitag, 29.1. um 15.00 Uhr, Samstag 30.1. um 14.30 Uhr und am Sonntag 1.2. um 15.00 Uhr in der Halle 5 der Messe Bremen moderiert.
Weitere Informationen zur Bremen Classic Motorshow gibt es auf der Website der Oldtimermesse.























































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