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Museum Autovision wieder geöffnet und jetzt mit Wankels Arbeitszimmer

Erstellt am 11. Mai 2020
Text:
Stiftung Museum Autovision
Fotos:
Stiftung Museum Autovision 
(2)
Autovision 
(1)
 
3 Fotogalerie

Nach sieben Wochen Pause im Rahmen der Coronakrise-Verordnungen hat nun auch das Museum Autovision wieder für Besucher geöffnet. In dieser langen Zeit des „Leerlaufes“ legte das Team des Museums jedoch nicht die Hände in den Schoß. Neben den ohnehin ständig laufenden Restaurationsarbeiten wurde zudem die Zeit für das Einrichten einer ganz besonderen Dauerleihgabe der Stadt Heidelberg genutzt.

Wankelausstellung ab sofort „aufgemöbelt“

Mit freundlicher Unterstützung von Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner ist es der Museumsleitung gelungen, das komplette originale Arbeitszimmer des Erfinders Felix Wankel für die Autovision zu gewinnen.

Das originale Arbeitszimmer des Erfinders Felix Wankel ist nun in der Wankelausstellung des Museum AUTOVISION zu sehen
© Copyright / Fotograf: Stiftung Museum Autovision

Diese Zusage lag Museumsgründer Horst Schultz sehr am Herzen, da das Museum bereits seit der Eröffnung im Jahre 2002 ohnehin die weltweit einzige Wankel-Dauerausstellung zeigt. „Endlich ist wieder zusammen, was zusammen gehört!“, so Horst Schultz und fügt ergänzend hinzu:“Da man nur bei uns die gesamte Entwicklung mit allen Anwendungen des Wankelmotors anhand einmaliger Exponate sehen kann, wäre es für uns fast unerträglich gewesen, wenn die geschichtsträchtige Urquelle dieser Erfindung, eben Felix Wankels Arbeitszimmer, woanders als bei uns ausgestellt würde. Daher sind wir Herrn O.B. Prof. Dr. Würzner und der Stadt Heidelberg sehr dankbar für diese besondere Leihgabe.“

QR-C Museumsführung mit eigenem Smartphone

Neu ist in der AUTOVISION auch eine digitale Museumsführung. An zahlreichen Stationen der etwa 3.000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche kann man mit seinem eigenen Smartphone via QR-Code viele Informationen in Bild und Ton zu den entsprechenden Exponaten erfahren. Und damit der download von diversen Dokumenten auch schnell und reibungslos funktioniert, wurde ein kostenloser WLAN-Gastzugang für alle Besucher eingerichtet. Diese Digitalführung war schon länger in Planung. Im Rahmen der Hygiene-Empfehlungen aufgrund der Corona-Pandemie sah man die schnelle Umsetzung nun für besonders wichtig, da die Museumsstiftung sich als außerschulische Lehrausstellung in der Pflicht fühlt, dem Besucher viel Information zu vermitteln. Die Infotheken mit Touchscreen oder Bedienung per Maus sind derzeit aufgrund der Hygienemaßnahmen alle deaktiviert. Mit dem eigenen Handy hat man nun eine optimale Alternative geschaffen, sozusagen eine „Infothek to go“.

Weitere Informationen gibt es auf der Museums-Website.

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