Die Passione Engadina ist eine exklusive Veranstaltung ausschliesslich für italienische Oldtimer. Während drei Tagen führt sie durch die schöne Umgebung des Engadins und durch das Zentrum St.Moritz. Maximal sind 100 Autos zugelassen, weil die Veranstaltung familiär und vertraut bleiben will, was sie in den letzten Jahren auch gekennzeichnet hat.
Vom 22. bis 24. August 2014 wurde die Passione Engadina zum dritten Mal durchgeführt. 100 Teilnehmer-Fahrzeuge nahmen in fünf Kategorien teil. Die erste Kategorie war für Fahrzeuge bis Baujahr 1945 vorgesehen, die zweite für Klassiker von 1946 bis 1960, die dritte für Jahrgänge 1961 bis 1970, in der vierten Kategorie nahmen Fahrzeuge mit Jahrgängen von 1971 bis 1984 teil und in die fünfte Kategorie wurden durch die Organisation Sportwagen der Marke Maserati und besondere Modelle eingeordnet.
Im Rahmen von „100 Jahre Maserati“ hatte Maserati die Passione Engadina 2014 zu ihrem Hauptanlass in der Schweiz erkoren. Zahlreiche Exemplare mit dem Dreizack waren im Engadin und auf den Bündner Passstrassen zu bestaunen.
Gast-Fahrzeuge beim Event waren unter anderem der Maserati MC12 von Fredy Lienhard, ein Maserati Birdcage und ein Maserati Bellagio. Mit der Teilnahme und Anwesenheit von mehr als 30 Maserati wurde das Jubiläum „100 Jahre Maserati“ beführend gefeiert.
Weitere Vertreter der automobilen Italianità waren auch zahlreiche Modelle von Alfa Romeo, Lancia, Ferrari, Lamborghini und Fiat, aber auch seltenere Typen wie einen Iso Grifo, De Tomaso und Bizzarini.
Am St. Moritz Race wurden 195 km in etwa 5 Stunden und mit 42 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit gefahren. Unterwegs mussten die Teilnehmer vier Spezialprüfungen und 2 Bergpässe (Julier- und Flüelapass) meistern.
Auch Teil der Passione Engadina war der St. Moritz Challenge Cup, bei welchem die Fahrer drei Gleichmässigkeitsprüfungen auf dem Flughafen Samedan meistern mussten. Als Sieger liessen sich Ottaviano Checchi und Giovanna Franchi in einem Maserati Indy mit Baujahr 1970 feiern.
Die diesjährigen holzgeschnitzten Preise mit den Tiersymbolen stammten übrigens von der Vereinigung Movimento mit Sitz in Samedan. Diese betreut Menschen, die unter lang- oder kurzzeitlichen Einschränkungen im täglichen Leben leiden. Am Passione Engadina hatten diese die Möglichkeit, beim Flughafen Samedan in die Autos der Veranstaltungs-Teilnehmer für eine kurze Rundfahrt zusteigen und eine einzigartige Erfahrung mitzuerleben.
Die Überraschung des Gala-Abends der Passione Engadina war der Live-Auftritt von Simona Bencini, von der Gruppe Dirotta su Cuba, dieses Mal als Solistin im kleinen Kreise.
Preisträger im St. Moritz Race
- Baujahr bis 1945
1. Rang - Ven Fonte und Tomasina Lucchese, Alfa Romeo 6C 1750 GS Touring, 1933
2. Rang - Heinz Hofer und Doris Hofer, Maserati 26M, 1928 - Baujahr von 1946 bis 1960
1. Rang - Ugo Amodeo und Susanna Battistacci, Alfa Romeo 1900 c Pininfarina, 1953
2. Rang - Caro Righini Baj und Andrea Cossutti, Alfa Romeo Giulietta Pininfarina Spider, 1959
3. Rang - Roberto Vannelli und Cristina Imhasly, Alfa Romeo 1900 CSS, 1956 - Baujahr von 1961 bis 1970
1. Rang - Andreas Bodmer und Sandra Veltmann, Fiat 500 110 F, 1969
2. Rang - Daniele Perfetti und Wilhelm Tomasen, Ferrari 250 SWB, 1962
3. Rang - Christian Kienzle und Mario Caminada, Ferrari 275 GTS, 1966 - Baujahr von 1971 bis 1984
1. Rang - Claude Calderari und Jean Robert, Alfa Romeo Spider 2000, 1980
2. Rang - Ed Goedert und Kevin Colas, Fiat 131 Abarth Stradale, 1976
3. Rang - Ezio Castellani und Ulderico Sacripanti, Ferrari 512 BBi, 1983 - Sportcars und Guestcars
1. Rang - Riccardo Borsari und Marco Borsari, Maserati 3200 GTA, 2001
2. Rang - Monica Del Bufalo-Bobbià und Alessandro Del Bufalo, Ferrari 458 Spider, 2012
3. Rang - Francesco Greco und Piermichele Bernardo, Maserati Quattroporte 3.2 evoluzione, 1999









































































































































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