Das Historische Flugplatzrennen in Zweibrücken (für Zwei- Drei- und Vierräder) erlebte am letzten Augustwochenende seine 6. Auflage. Über 200 Starter hatte das Orga-Team um Wolfgang Heinz in die Westpfalz locken können. Dies trotz zwei parallellaufenden Histo-Großveranstaltungen in Pferdsfeld (Pista & Piloti) im nahen Hunsrück sowie dem Motorrad Oldtimer GP im fernen österreichischen Schwanenstadt. Erfreuliche Steigerungen bei den Startern gab es in der Formel- und Prototypenklasse sowie bei den Motorrad-Gespannen. Wie schon im letzten Jahr war die Klasse 3 für Oldtimer und Youngtimer bis Baujahr 2000 trotz der Teilung auf zwei separate Felder zu je 30 Startern erneut proppenvoll und frühzeitig ausgebucht.
Mit allen Schikanen
In den letzten Jahren war die Einfahrt ins Fahrerlager teilweise etwas zäh gewesen, doch der Veranstalter hatte das Konzept überarbeitet und diesmal lief alles wie geschmiert und niemand musste groß warten. An der Streckenführung wurden ebenfalls zwei Änderungen vorgenommen: Zum einen wurde die in den 90er Jahren bei den STW-Rennen verwendete Spitzkehre als „natürliche“ Schikane anstelle der Pylonen-Variante verwendet. Zum andern wurde der Übergang von der Landebahn auf die Verbindungstrecke zum Taxiway, also der Gegengerade, durch eine Schikane deutlich verlangsamt.
Corso in die City
Den Auftakt der dreitägigen Veranstaltung bildet auch in diesem Jahr der polizeibegleitete Corso vom Flugplatz herunter auf den Rathausplatz mitten in der City. Der Tripp in die Innenstadt fiel diesmal allerdings deutlich kürzer und kleiner aus, da es pünktlich zum Beginn anfing zu regnen und der eine oder andere es vorzog, doch lieber im Fahrerlager zu bleiben.
Das Flugplatzrennen
Auch der erste Renntag am Samstag begann mit leichtem Regen, der jedoch nur die ersten drei Klassen etwas ärgerte. Danach war es trocken und insbesondere am Sonntag sogar T-Shirt-Wetter angesagt. Der Name „Flugplatzrennen“ dient primär der besseren Vermarktung. Tatsächlich finden Demofahrten oder Gleichmäßigkeitsprüfungen statt. Das sportliche Reglement ist geblieben: Der erste Lauf am Samstag diente der Übung, im zweiten wurde die Sollzeit gesetzt. Diese wiederum galt es in den zwei gezeiteten Läufen am Sonntag jeweils siebenmal zu wiederholen.
Bei der Klasse 2 für Rennfahrzeuge siegte Christoph Neichel im Golf I (1982) mit 10,57 Punkten. Die Klasse 3 wurde trotz zwei getrennten Feldern gemeinsam gewertet. Hier triumphierte – wie bereits im Vorjahr – das Luxemburger Team Ken Wiltgen/Thomas Langer in einem BMW M3 (1982).
Save the Date!
Im nächsten Jahr geht es an gleicher Stelle weiter: Am 29.03. gibt es eine Einstellfahrt. Die siebte Auflage des Flugplatzrennens ist für das Wochenende 28.-30.08 avisiert.






























































































































































Kommentare