Am 26. und 27. Juli 2025 fanden rund um Landshut die Falkenhausen Classics statt. Die Veranstaltung, die mittlerweile einen festen Platz im Terminkalender Ende Juli hat, wird von der Scuderia Isar e.V. organisiert, welche auch das Automuseum Adlkofen betreibt.
Benannt ist die Veranstaltung nach Alexander von Falkenhausen. Der gebürtige Münchner war Maschineningenieur und als Rennfahrer sehr erfolgreich. In den dreißiger Jahren gewann er auf einer von ihm modifizierten BMW R 5 zwei Goldmedaillen an der Internationalen Sechstagefahrt (Six Days). Nach dem Krieg war er bei BMW maßgeblich an der Entwicklung des Motors im BMW 700 beteiligt, mit dem er mehrere Siege errang.
Zwischen Hopfenfeldern
Die Teilnehmer trafen am Samstag ab 9 Uhr im Schloss Neufahrn in Niederbayern ein. Nach der Anmeldung und Übergabe der Willkommenspakete wurden eifrig Startnummern und Veranstaltungsaufkleber an den Fahrzeugen angebracht. Anschließend nahmen alle Teilnehmer an der Fahrerbesprechung teil, bevor es um 11 Uhr zum Start des Prologs ging. Die Strecke führte von Neufahrn über mehrere kleinere und größere Ortschaften – darunter Schmatzhausen – durch die Hallertau (auch Holledau genannt), das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt. Entlang der Hopfenfelder führte der Prolog über Nandlstadt bis nach Freising, wo zur Mittagszeit die Technische Abnahme durch die Dekra stattfand.
Kein Wetterglück
Gegen 14 Uhr startete dann die erste Wertungsprüfung (WP1), die teilweise südlich der Isar verlief und anschließend wieder entlang der Hopfenfelder bis in die Nähe des Ausgangsorts nach Pfettrach führte. Nach der gemeinsamen Ankunft gab es eine Abendveranstaltung. Das Wetter war das gesamte Wochenende überwiegend regnerisch. Zwar sorgten Wolkenlücken auch immer wieder für trockene Abschnitte, dennoch war man nie ganz vor leichtem bis starkem Regen sicher. Fahrer von Vorkriegsfahrzeugen und offenen Roadstern bekamen dies deutlicher zu spüren als Teilnehmer mit Coupés und geschlossenen Karossen.
Überhaupt war der Anteil an Vorkriegsfahrzeugen relativ groß: Von 60 angemeldeten Fahrzeugen hatten zehn Jahrgang 1938 und älter. Angesichts des regnerischen Wetters gingen jedoch nicht alle davon an den Start. Der älteste Wagen war ein 100-jähriger Bugatti.
Filmreif
Am Sonntagmorgen trafen sich die Teilnehmer in Essenbach zum Start der WP2, der gegen 9:30 Uhr erfolgte. Diese Etappe führte direkt in die Landshuter Altstadt, wo nach der Ankunft der Concours d'Elegance vor dem Landshuter Rathaus ausgerichtet wurde. Zu jedem Fahrzeug wurden Informationen präsentiert und die Zuschauer bestens unterhalten. Um 11:30 Uhr begann die WP3 in der Landshuter Altstadt, die bei überwiegend trockenem Wetter gestartet wurde. Die Route führte quer durch Niederbayern über Adlkofen und Frontenhausen (bekannt aus den Eberhofer-Krimis als „Niederkaltenkirchen“ und Drehort vieler Filmszenen) bis nach Mariakirchen. Dort fand im Schloss Mariakirchen die Mittagsrast statt, bevor es gegen 14:30 Uhr auf die WP4 ging, die von starkem Regen geprägt war. Über Massing und Gangkofen führte die Fahrt schließlich nach Geisenhausen, wo der gemeinsame Abend mit Siegerehrung stattfand.




























































































































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