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SC73
Bild (1/3): Citroën-Klassiker wie die DS oder der Traction Avant - typische Teilnehmer am Citroën Welttreffen 2016 (© Rene de Boer, 2016)
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    Das Citroën Welttreffen 2016 - ein großes, lebendiges Freilichtmuseum

    31. August 2016
    Text:
    Rene de Boer
    Fotos:
    Rene de Boer 
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    Der Anblick historischer Fahrzeuge bei seinem Schloss ist für Franz Graf zu Ortenburg nichts Ungewöhnliches. Der deutsche Adelige ist Schlossherr des ‚Kasteel Middachten’ in De Steeg bei Arnheim, das schon seit über 800 Jahren im Familienbesitz ist. Graf Ortenburg selbst ist passionierter Oldtimerfan: Er ist als Vizepräsident des altehrwürdigen Automobilclubs von Deutschland für Klassiker und Finanzen verantwortlich, geht selbst gerne bei historischen Veranstaltungen und Rennen an den Start und leitet seit Ende des vergangenen Jahres die internationale Kommission für historische Fahrzeuge des Welt-Automobilverbands FIA. 5'000 mehr oder weniger historische Citroën im Schlosspark, das war jedoch auch für Graf Ortenburg vom 11. bis 14. August 2016 ein durchaus spezielles Ereignis.

    Die raren Chapron- und Werks-Cabriolet-Varianten der Citroën DS am Citroën Welttreffen 2016
    © Copyright / Fotograf: Rene de Boer

    Faszinierende Parallele

    „Hier zeigt sich die Verbindung zwischen unserem Streben, unseren acht Jahrhunderte alten Landsitz in Stand zu halten, und den Bemühungen der Citroën-Besitzer, ihre Fahrzeuge als automobiles Kulturgut zu pflegen. Eine faszinierende Parallele“, sagte Graf Ortenburg. Das mittelalterliche Schloss Middachten mit seiner wunderschönen Parkanlage erwies sich als hervorragende Location für den Event, bei dem die Mehrzahl der Teilnehmer auf den ausgestreckten Grasflächen übernachtete. „Es war sicherlich die internationalste Veranstaltung, die wir jemals hier hatten“, so Graf Ortenburg. „Für mich war es faszinierend, zu sehen, wie groß die weltweite Citroën-Familie ist. Außerdem finde ich es schön, dass auch das Unternehmen selbst die Vergangenheit der Marke pflegt.“

    Zum dritten Mal in den Niederlanden

    Zum dritten Mal in der Geschichte, die bis 1972 zurückgeht, fand das Citroën-Welttreffen in den Niederlanden statt, nach 1981 in Breda und 1988 im Freizeitpark ‚De Flevohof’ in Biddinghuizen, das sogar unter dem Meeresspiegel liegt. Die Begeisterung für die Marke Citroën ist in den Niederlanden womöglich noch größer als im Heimatland Frankreich. „Wenn man die Anzahl der Citroënclubs in Relation zu der Einwohnerzahl betrachtet, dann stimmt das tatsächlich“, bestätigt Xavier Crespin, der seit Kurzem beim PSA-Konzern für die historische Belange der Marken Citroën, DS und Peugeot zuständig ist. „Gerade in den achtziger Jahren sind viele alte Citroën, die in Frankreich niemand mehr haben wollte, in die Niederlande gegangen und restauriert worden. Auch sogenannte ‚Youngtimer’ wie Visa oder BX, oder zuvor auch der CX, wurden in den Niederlanden schon zu einen viel früheren Zeitpunkt als sammlertauglich betrachtet, als in Frankreich, was auch mit der Gründung entsprechender Clubs einherging.“

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    Zweite Heimat

    Die Nachkommen des Firmengründers André Citroën betrachten die Niederlande als ihre zweite Heimat, wie es der Enkel Henri-Jacques Citroën in seinem Grußwort an die Teilnehmer beim Citroën-Welttreffen betonte. Kein Wunder, denn die Vorfahren von André Citroën stammten ja aus Amsterdam. „Als Enkelsohn von André Citroën bin ich immer wieder beeindruckt von diesen großen internationalen Treffen, die belegen, dass die Teilnehmer zu einer besonderen Partei gehören, der Citroën-Partei. Keine politische Partei, freilich, sondern ein freundschaftlicher Zusammenschluss begeisterter Sammler, die das hervorragende Design und die besondere Technologien, die seit 1919 entstanden sind, schätzen, und die das Leben und die Leistungen André Citroëns bewundern“, erklärte der Franzose, der entgegen vorheriger Ankündigungen nicht selbst beim Welttreffen anwesend war.

    Nicht nur im Internet, sondern live

    Dafür waren, wie gesagt, zahlreiche andere Teilnehmer vor Ort. Manche waren weit gereist: Australier, Neuseeländer, Citroën-Fahrer aus Kalifornien, Südamerika, Asien... Ein Grieche scheute die fast 3.000 Kilometer lange Fahrt mit seinem 30 Jahre alten Citroën Visa nicht. „Natürlich ohne Klimaanlage, aber alle Fenster lassen sich öffnen“, schmunzelte er. Eine weniger weite Anreise hatten die vielen deutschen Teilnehmer, denn das Schloss Middachten befindet sich nur wenige Kilometer von der niederländisch-deutschen Grenze entfernt. „Ich bin zum ersten Mal dabei und ich bin schwer begeistert“, sagte Axel Flohr, gebürtiger Kölner, aber jetzt in Teltow bei Berlin beheimatet. Vor fünf Jahren erfüllte er sich mit dem Kauf eines wunderschönen Citroën SM einen Traum: „Nach 20 Jahren DS war es mal Zeit für Abwechslung.“ Flohr verkaufte beim sogenannten ‚Kofferraumverkauf’, wo alle Teilnehmer kostenlos Ware anbieten können, schöne Citroën-Modellautos, mit denen er viele Sammler beglückt. „Was ich hier so toll finde, ist, dass man viele Menschen trifft, die man sonst nur aus dem Internet kennt“, betonte er. „Und alle teilen das gleiche Faible für die Marke. Bei mir fing es ja schon in der Kindheit an: Mein Vater fuhr DS, das prägt.“

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    Von Jugoslawien bis in die USA

    Als ‚großes, lebendiges Freilichtmuseum’ beschrieb Henri-Jacques Citroën in seinem Grußwort das Citroën-Welttreffen, das offiziell den etwas sperrigen Namen ‚International Citroën Car Club Rally’ trägt. Der Auftakt fand 1972 als eine Initiative einiger 2CV-Besitzer in Porec im damaligen Jugoslawien statt. Zwei Jahre später traf sich die Citroën-Fangemeinde in Wien, wieder zwei Jahre später im britischen Kenilworth, aber mit dem Treffen in Chartres in Frankreich 1978 nahm die weltweite Begeisterung für die Veranstaltung so richtig Fahrt auf. Im Jahr 2002 gab es sogar ein Welttreffen in den Vereinigten Staaten, aber weil das für viele Europäer doch eine sehr weite Reise bedeutete, folgte die nächste Veranstaltung bereits zwei Jahre später in der Schweizer Stadt Interlaken. Ansonsten hat sich der vierjährliche Turnus für die ‚ICCCR’ etabliert.

    Ami6 und SM friedlich beeinander - Eindrücke vom Citroën Welttreffen 2016
    © Copyright / Fotograf: Rene de Boer

    Wichtiges Aushängeschild

    „Die ICCCR ist für uns ein wichtiges Aushängeschild“, betonte Stephan Joest, Vorsitzender der ‚Amicale Citroën Internationale’. Der weltweite Dachverband der Citroën-Clubs repräsentiert über 1.000 Clubs aus 37 Nationen, in denen mehr als 67.000 Mitglieder vereint sind. „Die jüngsten Zuwächse sind Thailand, Iran und Südamerika“, so der Düsseldorfer, der selbst unter anderem eine Ami 6 fährt. „Man darf die Dimension einer solchen Veranstaltung nicht unterschätzen: 250 bis 300 ehrenamtliche Mitarbeiter und ein mittleres sechsstelliges Budget, um das alles über die Bühne zu bringen. Und dabei muss man bedenken, dass ein solches Welttreffen für die Veranstalter in der Regel eine einmalige Sache ist. Man hat genau eine einzige Chance, um es richtig zu machen. Und das ist hier ist wieder einmal perfekt gelungen!“ Nur am ersten Tag regnete es in Strömen, an den drei darauffolgenden Tagen trug herrliches Sommerwetter zur gelungenen Veranstaltung bei.

    Querschnitt

    Was die Teilnehmer und Besucher dabei zu sehen bekamen, war ein Querschnitt aus der fast einhundertjährigen Firmengeschichte der Marke Citroën, von den Modellen mit Heckantrieb aus der Vorkriegszeit über legendäre Citroën-Typen wie Traction Avant, DS und 2CV bis hin zu den Baureihen aus der jüngeren Vergangenheit wie CX, BX und Visa.

    Citroën Méhari und DS am Citroën Welttreffen 2016
    © Copyright / Fotograf: Rene de Boer

    Im Rahmen von Sonderausstellungen wurden spezielle Aspekte der Markenhistorie gewürdigt, wie zum Beispiel Citroën-LKW und Nutzfahrzeuge sowie Krankenwagen. Eine spezielle Präsentation stellte die Kreationen auf Citroën-Basis des französischen Karosseriebauers Henri Chapron in den Vordergrund. Seine Tochter Noëlle Chapron-Paul hütet heute das automobile Erbe ihres Vaters und berät Besitzer der speziellen Coupés, Limousinen und Cabrios, die zum großen Teil auf DS-Basis konstruiert wurden. In den vergangenen Jahren stiegen die Preise für DS Cabrios spektakulär an. „Es gibt viele Anbieter, die heute Cabrios auf DS-Basis anfertigen und die als Original verkaufen wollen, aber nur die Autos, die im Atelier meines Vaters entstanden, sind die richtigen Cabrios“, betonte die Französin, die auch beim Welttreffen anwesend war.

    SC73

    Nächstes Mal in Polen

    Für viel Aufsehen sorgten auch die Kégresse, spezielle Citroën-Raupenfahrzeuge, die in den zwanziger Jahren bereits für spektakuläre Expeditionen in der Sahara und in der Gobi-Wüste eingesetzt wurden. Solche Aktionen wurden von André Citroën nicht nur unterstützt, sondern auch im großen Stil medial begleitet, denn der Industriepionier verstand sofort den Werbewert für sein Unternehmen.

    Einige dänische Teilnehmer, die mit ihrer liebevoll restaurierten Kégresse aus ihrer Heimat in die Niederlande gereist waren, wurden für ihren Einsatz mit dem Preis beim ‚Concours d’Elégance’ belohnt. Im Jahr 2020 wird das nächste Citroën-Welttreffen stattfinden, dann im polnischen Torún. Viele Liebhaber zählen bis dahin schon die Tage...

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