Bildergeschichte Genfer Autosalon 2024 – vom Salon zum Salönchen
Eine Bildergeschichte von Daniel Reinhard, publiziert am 27. Februar 2024
Unter dem Titel „Auto.Future.Now“ findet der erste Genfer Autosalon seit Corona vom 26. Februar bis zum 3. März 2024 statt. Es geht deutlich ruhiger zu als in anderen Jahren und von den europäischen Herstellern sind nur gerade Renault und Dacia vor Ort. Zu sehen gibt es trotzdem einiges und auch schmunzeln kann man dabei. Dazu soll auch die Bildergeschichte von Daniel Reinhard anregen. Mehr zu lesen gibt es im Rückblick zum 91. Genfer Autosalon 2024 .
Tipp: Dies ist eine Bildergeschichte. Das nächste Bild zeigen Sie an, in dem Sie im Bild oben den Pfeil nach rechts anklicken.
Quelle:

von dagamba
05.03.2024 (15:16)
Antworten
Die Bilderserie von Daniel Reinhardt ist wieder einmal herrlich und man erwischt sich beim Lachen. Auch wenn es eigentlich zum Weinen ist. pe****** scheint einen Hinweis zu geben, woran der deutlich sichtbare Niedergang des Genfer Salons liegen könnte. Und dass das vielleicht doch nicht das letzte Wort gewesen sein könnte und sich dieses Format vielleicht erholt. Im Moment geht es der Autoindustrie (zu der ich im Moment hoffentlich noch ein Weilchen gehöre) allerdings nicht gerade rosig. Verständlich, wenn da Ausstellungs-Ausgaben auch wegen mangelnden Erfolgsaussichten zusammengestrichen werden.
Was man sehen kann, ist etwas, was ich seit langem schon in verschiedenen Kommentaren beschrieben habe: Das Auto verliert generell an Stellenwert, insbesondere bei der jungen Generation. Hier in Genf ganz deutlich erkennbar ist der Weg zu einem Stellenwert, der vergleichbar ist mit einem Kühlschrank oder einer Waschmaschine. Es wird - insbesondere, wenn automatisches Fahren Standard wird - das Auto nur noch zu einem namenlosen Gebrauchsgegenstand. Mit entsprechenden Folgen für die Industrie. Ob dann die "weiße Ware" aus Fernost kommt oder aus Europäischen Ländern, ist dann vielleicht nur noch eine Qualitäts-Frage.
Das obere Stockwerk ist vielleicht der Anfang von etwas Neuem? Also ganz ehrlich: Mich würde es nicht im geringsten stören, wenn der Genfer Autosalon - mit diesem Namen! - eine der größten und bekanntesten Oldtimer-Ausstellungen (samt Verkauf und Auktionen, bitte!) der Welt würde. Bitte nicht Blasphemie, Blasphemie brüllen, sondern sich einmal anschauen, welcher Teil des Automarktes gerade weniger schwächelt, und wo noch Geld und Kunden - und Sympathisanten! - zu holen sind. Zu einer riesigen Oldtimer-Messe in Genf würde ich dann mit Lust hinpilgern, mit Kind und Kegel! Und die Käufer von Kühlschränken bzw. Waschmaschinen und dergleichen auf das Internet verweisen.
Übrigens liebt meine Familie unsere Waschmaschine und unseren Kühlschrank wie lebende Familienmitglieder. Die haben eine prominente Position in unserem Haus und meine Kinder reden mit den beiden und die werden ausgiebig gehätschelt. Nein, wir sind nicht normal.
Was man sehen kann, ist etwas, was ich seit langem schon in verschiedenen Kommentaren beschrieben habe: Das Auto verliert generell an Stellenwert, insbesondere bei der jungen Generation. Hier in Genf ganz deutlich erkennbar ist der Weg zu einem Stellenwert, der vergleichbar ist mit einem Kühlschrank oder einer Waschmaschine. Es wird - insbesondere, wenn automatisches Fahren Standard wird - das Auto nur noch zu einem namenlosen Gebrauchsgegenstand. Mit entsprechenden Folgen für die Industrie. Ob dann die "weiße Ware" aus Fernost kommt oder aus Europäischen Ländern, ist dann vielleicht nur noch eine Qualitäts-Frage.
Das obere Stockwerk ist vielleicht der Anfang von etwas Neuem? Also ganz ehrlich: Mich würde es nicht im geringsten stören, wenn der Genfer Autosalon - mit diesem Namen! - eine der größten und bekanntesten Oldtimer-Ausstellungen (samt Verkauf und Auktionen, bitte!) der Welt würde. Bitte nicht Blasphemie, Blasphemie brüllen, sondern sich einmal anschauen, welcher Teil des Automarktes gerade weniger schwächelt, und wo noch Geld und Kunden - und Sympathisanten! - zu holen sind. Zu einer riesigen Oldtimer-Messe in Genf würde ich dann mit Lust hinpilgern, mit Kind und Kegel! Und die Käufer von Kühlschränken bzw. Waschmaschinen und dergleichen auf das Internet verweisen.
Übrigens liebt meine Familie unsere Waschmaschine und unseren Kühlschrank wie lebende Familienmitglieder. Die haben eine prominente Position in unserem Haus und meine Kinder reden mit den beiden und die werden ausgiebig gehätschelt. Nein, wir sind nicht normal.
von pe******
05.03.2024 (13:21)
Antworten
Vorerst mal: es lohnt sich immer die Bildergeschichten von Daniel Reinhard anzuschauen, die sind immer wunderbar!
Es freut mich dass 166'000 den Weg fanden nach Genf obwohl das Angebot nicht so verlockend war. Zwischen 1980 noch in den alten Hallen, und 2018 habe ich rund 30 mal am Salon mitgearbeitet, Stände projektiert und gebaut für diverse Firmen. Ich war auch in Paris, Frankfurt, Tokio usw., engagiert aber Genf war immer besonders. Dass durch die Pandemie, die virtuelle Welt und ganz wichtig, dem Zoff zwischen der Stiftung und Palexpo die Veranstaltung mehr oder weniger an die Wand gefahren wurde ist sehr schade. Ich war in Genf heuer, und ich habe mich gefreut dass Renault/Dacia und auch BYD usw. mit attraktiven Ständen vor Ort waren und ich hoffe dass sie alle richtig Erfolg haben. Unverständlich ist das Emil Frey und auch AMAG nicht da waren mit wenigstes einem Teil ihrer Marken, es müssen ja nicht Millionen teure Stände sein wie früher, aber present muss man sein! Ich freue mich auf 2025!
Es freut mich dass 166'000 den Weg fanden nach Genf obwohl das Angebot nicht so verlockend war. Zwischen 1980 noch in den alten Hallen, und 2018 habe ich rund 30 mal am Salon mitgearbeitet, Stände projektiert und gebaut für diverse Firmen. Ich war auch in Paris, Frankfurt, Tokio usw., engagiert aber Genf war immer besonders. Dass durch die Pandemie, die virtuelle Welt und ganz wichtig, dem Zoff zwischen der Stiftung und Palexpo die Veranstaltung mehr oder weniger an die Wand gefahren wurde ist sehr schade. Ich war in Genf heuer, und ich habe mich gefreut dass Renault/Dacia und auch BYD usw. mit attraktiven Ständen vor Ort waren und ich hoffe dass sie alle richtig Erfolg haben. Unverständlich ist das Emil Frey und auch AMAG nicht da waren mit wenigstes einem Teil ihrer Marken, es müssen ja nicht Millionen teure Stände sein wie früher, aber present muss man sein! Ich freue mich auf 2025!
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