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Jochen Rindt, der tiefgründige Schnellfahrer (Buchbesprechung)

Erstellt am 23. August 2020
Text:
Bruno von Rotz
Fotos:
McKlein Publishing (Repro Zwischengas) 
(12)
 
12 Fotogalerie

Am 5. September 2020 wird es 50 Jahre her sein, dass Jochen Rindt im Training des Grossen Preises von Italien tödlich verunfallte. Kein Wunder erscheinen nun gleich mehrere Bücher über das Ausnahmetalent Karl-Jochen Rindt neu oder erstmals. Das Werk, das McKlein Publishing erstmals präsentiert hat, dürfte dabei das umfangreichste dieser Bücher sein. Geschrieben wurde es durch Dr. Erich Glavitza, also einen Mann, der damals viel Zeit mit Rindt verbrachte, was ja auch schon in seinem früheren Werk “Vollgas oder nix!” durchschimmerte.

Rindts Rennfahrerlizenz - Buch "Jochen Rindt - Ikone mit verborgenen Tiefen"
© Copyright / Fotograf: McKlein Publishing (Repro Zwischengas)

Aus intimer Nähe

Tatsächlich zeigt das McKlein-Buch den Menschen Jochen Rindt mit deutlich mehr Facetten, als man sie anderswo schon gelesen hat. Rindt mag zwar ein Draufgänger gewesen sein, er war aber auch ein nachdenklicher Mann, der durchaus in der Lage war, die Risiken einzuschätzen, die er einging.

Kindheit und Jugend - Buch "Jochen Rindt - Ikone mit verborgenen Tiefen"
© Copyright / Fotograf: McKlein Publishing (Repro Zwischengas)

Dass dies nicht immer so war, erfährt man allerdings auch. So mussten seine Schulkollegen den VW Käfer, mit dem Rindt sein Talent entwickelte, immer wieder auf die Räder stellen, wenn Jochen ihn bei seinen Übungsläufen auf die Seite gelegt hatte. Glavitza war aber nahe dran und er lässt uns an vielen Episoden aus Jochen Rindts Leben teilhaben.

Auch ein Ausnahmetalent muss dazu lernen

So findet der Leser auch heraus, dass selbst ein Ausnahmekönner, der mit dem Formel-2-Rennwagen (und Sportwagen) fast alles machen konnte, was die Physik zuliess, in der Dreiliter-Formel-1 zuerst wieder lernen musste, wie man solche Autos schnell bewegt.

Le-Mans-Start-Übung - Buch "Jochen Rindt - Ikone mit verborgenen Tiefen"
© Copyright / Fotograf: McKlein Publishing (Repro Zwischengas)

Wildes Querfahren führte mit den überstarken, aber leichtgewichtigen Dreiliter-Formel-Monoposti eben nicht mehr zu den schnellsten Rundenzeiten.

Erfolgreich über die Lenkradakrobatik heraus

Rindt war nicht nur hinter dem Lenkrad ein Massstab, er hatte auch einen guten Riecher für’s Geschäft. Seine Motorsport-Shows wurden zum Erfolg und vermutlich wäre er auch ein guter Team-Manager geworden. Genau eine solche Karriere wollte er auch anstreben, hätte ihm die Technik in Form des Lotus 72 nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht. Schon früh in der Saison 1970 hatte sich Rindt überlegt, aufzuhören, weil die Risiken zu hoch gewesen waren. Doch noch einmal hatte er sich umentschieden …

Schwerer Brocken

Das 400-seitige und grossformatig gehaltene Buch von McKlein Publishing ist im wahrsten Sinne des Wortes kein Leichtgewicht. 3,86 kg schwer geriet das Werk samt Schuber, vielleicht bringt es sogar mehr auf die Waage als damals die Bremswelle im Lotus 72. Das Buch ist zweisprachig Deutsch und Englisch gehalten, die zweisprachigen Texte, wie immer bei Glavitza flott und flüssig formuliert, werden jeweils parallel abgedruckt.

Im Cooper in der Formel 1 - Buch "Jochen Rindt - Ikone mit verborgenen Tiefen"
© Copyright / Fotograf: McKlein Publishing (Repro Zwischengas)

Es wird dabei weitgehend entlang der Zeitachse vorgegangen, beginnend mit Rindts Kindheit, dem Verlust seiner Eltern, dem Heranwachsen in Österreich und der Schulzeit im Internat. Das Hauptteil der 400 Seiten sind aber natürlich der Rennkarriere Jochen Rindts gewidmet. Hinten gibt es dann noch eine fünfseitige Auflistung der Rennergebnisse dieser viel zu kurzen Karriere.

Fotografische Fundgrube

Dass dieses Rindt-Buch so dick und schwer wurde, liegt aber auch an der eindrückliche Menge an Fotos, die meist grossformatig dargestellt wurden und Rindt in allen Lebenslagen zeigen. Die Bilder stammen einerseits aus dem Archiv von McKlein, andererseits aus weiteren Motorsport-Archiven und aus der privaten Bildersammlung Jochens Halbruder Uwe Eisleben.

Reine Bildkapitel - Buch "Jochen Rindt - Ikone mit verborgenen Tiefen"
© Copyright / Fotograf: McKlein Publishing (Repro Zwischengas)

Diese Bilder verraten fast ebenso viel über den Showcar und Menschen Rindt wie der Text. Es sind sorgfältig ausgesuchte Fotos, die das Rennfahrer- und das Privatleben des Europäers Rindt – so sah er sich selber – illustrieren.

Der Showstar - Buch "Jochen Rindt - Ikone mit verborgenen Tiefen"
© Copyright / Fotograf: McKlein Publishing (Repro Zwischengas)

EUR 99.90 sind natürlich eine beträchtliche Summe, doch Glavitzas Buch über Rindt sind die Investition wert, zumindest wenn man sich für Rennsport interessiert und Freude an historischem Bildmaterial hat.

Einband vorne und hinten - Buch "Jochen Rindt - Ikone mit verborgenen Tiefen"
© Copyright / Fotograf: McKlein Publishing (Repro Zwischengas)

Bibliografische Angaben

  • Titel: Jochen Rindt - Ikone mit verborgenen Tiefen
  • Autor: Dr. Erich Glavitza
  • Sprache: Deutsch und Englisch
  • Verlag: McKlein Publishing
  • Auflage: 1. Auflage Juli 2020
  • Format: Hardcover im Schuber, 29 x 29 cm,
  • Umfang: 400 Seiten 403 Abbildungen/Grafiken in Farbe und Schwarzweiss
  • ISBN: 978-3947156269
  • Preis: EUR 99.90
  • Kaufen/bestellen: Online bei amazon.de , online im McKlein-Shop oder in einschlägigen Buchhandel

Alle 12 Bilder zu diesem Artikel

···
 
Quelle:

Alle Kommentare

 
 
al******:
24.08.2020 (12:19)
Grosse Verwunderung: gab es damals schon Internet? Im Internet zur Schule gehen lernt man doch erst in den jetzigen besonderen Zeiten? Da war Jochen Einer uns offensichtlich weit voraus!
Antwort vom Zwischengas Team (Chefredaktor)
24.08.2020 (13:23)
Danke für den Hinweis, anstatt Internet war natürlich Internat gemeint. Was ein Buchstabe doch für einen Unterschied machen kann ;-)
al******:
24.08.2020 (12:21)
Aber mit der richtigen Autokorrektur wird sogar aus Rindt etwas anderes...
Antwort vom Zwischengas Team (Chefredaktor)
24.08.2020 (13:24)
Ja, leider. Hoffentlich haben wir nun alle falsch geschriebenen Namen entdeckt!
za******:
24.08.2020 (15:57)
Einen hätte ich auch noch: ;)
"3,86 kg schwer geriet das Werk samt Schuber, vielleicht bringt es sogar mehr auf die Lage(*) als damals die Bremswelle im Lotus 72."
(*)Lage oder Waage? ;))
Wie auch immer: als wertvolle, visuelle Ergänzung sei hier noch die Doppel-DVD "Jochen Rindt lebt" (EAN 0675051068745) empfohlen (kam auch schon mal im TV - auf 3SAT und ServusTV).
Danke für den Buchtipp!
Antwort vom Zwischengas Team (Chefredaktor)
24.08.2020 (15:59)
Danke für die Korrektur und für die Empfehlung für die DVD, die wir bei Gelegenheit noch separat besprechen werden.
Gianmarco:
25.08.2020 (12:18)
Wie Jochen Rindt den Lotus 49 1970 rund um Monaco gekonnt prügelte, hat sich in meinem Gedächtnis eingebrannt. Seine Duellen mit den beiden anderen Top Guns Jackie Stewart und Jacky Ickx waren stets korrekt, was man von den Heutigen nicht immer behaupten kann. Chapman wurde sein Mephisto. Tragisch nur, dass er den Sechspunkt Gurt ablehnte. Er bleibt einer der wirklich ganz Großen.
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