Technik im Rennwagen (50): Brabham BT55 – Der F1-Flachmann
Zusammenfassung
Der Formel-1-Monoposto Brabham BT55 war vielleicht der letzte Zeuge einer technischen Kultur, in der ein einzelner Star-Ingenieur versuchen konnte, den Rennwagen neu zu erfinden. Er konnte damit einen neuen technischen Trend etablieren, der die Konkurrenz eine Zeit lang dominierte, aber er konnte auch grandios scheitern...
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Dauer-Baustelle Getriebe
- Motorprobleme
- Erstes Kohlefaserchassis
- Flach, flacher am flachsten
- Schwierige Testfahrten und schlechter Saisonstart
- Bilanz
- Epilog
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Jahre 1956–1986 waren die 30 kreativsten Jahre der Renntechnikgeschichte. Diese Serie porträtierte die innovativsten, zukunftsweisendsten wie auch exotischsten Konstruktionen der Formel 1, der Indy Cars, der Sportwagen und der CanAm und zeichnete so zugleich die bis heute nachwirkenden, grossen Entwicklungslinien nach. 1983 wurde Nelson Piquet auf dem Brabham BT52 erster Weltmeister mit einem Turbomotor. Die Ära des Cosworth-Motors ging dem Ende zu. Der Turbo-Pionier Renault war knapp geschlagen, und das von einem Vierzylinder-Motor von BMW. Der Brabham BT52 war auch der erste Weltmeisterwagen nach dem neuen Reglement, das den Groundeffekt verbannt hatte.
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Bilder zu diesem Artikel

"Der Brabham Walkaround" mit Bernie Ecclestone und allen Brabham-Rennwagen aus seiner Sammlung,
gefolgt von "Bernies Jungs" mit vielen technischen Details zu den F1-Wagen vom BT 49 bis zum hier besprochenen BT 55























































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