Technik im Rennwagen (56): Bugatti 53 (1931) – das Allrad-Monster
Zusammenfassung
Der Type 53 von 1931 ist der einzige Allrad-Bugatti, der in der Ära Ettore Bugatti gebaut worden ist. Obwohl damit einige Siege eingefahren werden konnten, bewährte sich das Konzept auf Dauer nicht. Durch die aufwendige Achskonstruktion war die Lenkung nämlich so schwergängig, dass offenbar auch erfahrene Piloten ihre liebe Mühe damit hatten.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Prolog
- Der Bugatti, der fast ein Cappa war
- Der Typ 53
- Motor und Antrieb
- Chassis und Aufhängung
- Das Kreuz mit den Kreuzgelenken
- Der T53 im Renneinsatz – eine durchzogene Bilanz
- Wo sind sie geblieben?
- Epilog
- PS
Geschätzte Lesedauer: 11min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Den Rennwagen neu erfinden – dieses Motiv zieht sich durch die ganze Geschichte der Rennwagen-Technik bis in die achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Dann führten Sicherheitsvorschriften und immer bessere Simulationswerkzeuge zunehmend zu einer technischen Konvergenz, zu einer Art Standardisierung, so dass heute Formel-1-Wagen sich äusserlich fast nur noch durch zum Teil kaum wahrnehmbare aerodynamische Finessen unterscheiden. Vor 1992 entstanden in jedem Jahrzehnt herausragend innovative Wagen, die zwar nicht immer erfolgreich waren oder gar nicht einmal auf die Strasse kamen, aber oft Impulse für spätere neue Standards gaben, bis manchmal auch diese wieder in Frage gestellt wurden.
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