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Bild (1/1): Procar, DRM und Formel 3 - Hans Georg Bürger kann alles (© Bilstein, 1979)
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    Rückspiegel August 1979 - Motorsport-Schlagzeilen vor 40 Jahren

    Erstellt am 14. August 2019
    Text:
    Rainer Braun
    Fotos:
    BMW 
    (2)
    Nicot 
    (1)
    Zerha 
    (1)
    Bilstein 
    (1)
    Kröschel/BMW Classic 
    (1)
    Guba 
    (1)
    Ferdi Kräling 
    (1)
     
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    Liebe Leserinnen und Leser,

    Auch im August lieferte die BMW M1-Procar-Serie aus deutscher Sicht die Schlagzeilen. Nach dem Hype um Hans Georg Bürger nach dessen Procar-Gala Ende Juli in Hockenheim hatte auch das Procar-Rennen zwei Wochen später im Rahmen des Formel 1-Grand Prix am Österreichring aufregende Momente und so einige sportpolitische Spannungen parat. Und wiederum 14 Tage später war es Hans Joachim Stuck, der im Rahmen des Holland-Grand Prix in Zandvoort den ersten Sieg eines deutschen Piloten im Procar-M1 erkämpfte. Zunächst aber nach Österreich, wo zwei BMW-Junioren und ein schon gestandener BMW-Werkspilot gar nicht so nett miteinander kommunizierten, weil es ganz einfach um ihre Zukunftschancen ging. Die Hauptdarsteller dieser Prestige-Auseinandersetzung im BMW M1 waren Jungstar Bürger, dessen alter Renault 5-Cup-Kumpel Markus Höttinger und Ex-BMW-Junior Manfred Winkelhock. Letzterer, seit 1977 BMW-Werkspilot, ab 1978 in der Formel 2-EM und der Rennsportmeisterschaft DRM unterwegs, hatte sich auch für Starts in der Procar-Serie in Form eines privaten Engagements entschieden. Höttinger seinerseits startete ebenfalls als Privatfahrer mit einem M1 des Freiburger GS-Winnebago-Teams. Und Bürger bekam von BMW-Sportchef Neerpasch nach seinem Kracher-Rennen von Hockenheim in Österreich eine weitere Chance in einem freien Werks-M1. Bürgers Glück war übrigens Jo Gartners Pech, denn eigentlich war ihm ein Auto für sein Heimspiel am Ö-Ring versprochen worden. Aber ganz Sportsmann diktierte Jo (der mit Bürger schon so manchen Kampf in der Formel Super V ausgefochten hatte) den Journalisten der Austria-Blätter seine Meinung dazu diplomatisch in die Notizbücher: „Dem Schorsch gönne ich das von Herzen, er hat’s verdient und unserer Freundschaft wird das keinen Abbruch tun. Ich bin zwar traurig, aber vielleicht gibt es ja bei anderer Gelegenheit nochmal eine Chance für mich.“ Was für ein Sportsmann!!!

    Jugend forsch - Höttinger und Bürger stehen bei BMW hoch im Kurs
    © Copyright / Fotograf: Nicot

    Während sich Höttinger und Bürger in der Startaufstellung einträchtig vereint in Reihe vier wiederfanden, hatte es Winkelhock noch zwei Reihen weiter dahinter verschlagen. Der Schwabe war sowieso stocksauer, „weil um die beiden Grünschnäbel, speziell um den Bürger, soviel Wirbel gemacht wird“. Und Bürger beklagte im gleichen Atemzug, „dass der Winkelhock so unfreundlich ist und noch nicht mal  grüßt, wenn man im Vorbeigehen Hallo sagt“. Da brodelt was, dachte ich mir, als Bürger sich bei mir wegen Manfred beklagte. Und schnell bin ich auch dahinter gestiegen, wo die Ursache für die Spannungen zu suchen ist. Eine überregionale Tageszeitung hatte nach Hockenheim ein Bürger-Interview mit „Formel 1 zu fahren, wäre ein Traum“ überschrieben. Fast zeitgleich musste Winkelhock ein Interview seines BMW-Chefs Jochen Neerpasch zum Thema Bürger mit der Headline „So ein Talent muss man unbedingt fördern“ lesen. Da gingen bei ihm alle Warnlampen an, denn BMW arbeite ja an einem Turbo-Motor für den Formel 1-Einstieg ab 1982, den ausgerecht Höttinger in seinem 320er-Jägermeister-BMW als geheime Kommandosache in der DRM erprobte. Dass dann auch noch Neerpasch-Assistent Dieter Stappert laut gedacht und gegenüber Journalisten verlauten ließ, „dass man sich diese beiden Supertalente Höttinger und Bürger durchaus mal in der Formel 1 vorstellen könne“, muss Winkelhocks Tageslaune zum Kochen gebracht haben.

    Routinier nicht amüsiert - Manfred Winkelhock
    © Copyright / Fotograf: Ferdi Kräling

    Während Höttinger im Procar-Rennen vorne mit Jacques Laffite enteilte und den Sieg nur hauchdünn verpasste, prügelten sich Winkelhock und Bürger über die volle Distanz inklusive deftiger Schubsereien um Platz fünf, was das Zeug hielt. Letztlich behielt Winkelhock um 2/10 Sekunden die Oberhand, beim Aussteigen polterte er mit hochrotem Kopf gleich los: „Jetzt hob‘ ich‘s dem Bürschle aus der Eifel aber grad mal zeigt, wer hier der Herr im Haus ist.“ Rums, das saß, vor allem deshalb, weil er das so laut sagte, dass es der Kollege Bürger nebenan hören musste (und wahrscheinlich auch sollte).Dessen Reaktion – erging die paar Schritte zum M1 seines Gegners, reichte ihm die Hand und gratulierte zu „einem harten, aber fairen Rennen“. Manfred gab ihm einen Klaps auf die Schulter und sagte „Is scho gut“. Damit war die Gewitterluft fürs erste bereinigt, aber klar blieb auch, dass das Thema Winkelhock/Bürger/Höttinger im Hinblick auf die Formel 1-Pläne von BMW noch länger akut bleibt. Zumal ebenfalls am Ö-Ring durchsickerte, dass BMW nach Höttinger auch Bürger in der Formel 2-EM unterbringen möchte mit dem Ziel, ihn für höhere Aufgaben fit zu machen. Nur zu gut verständlich, dass der deutlich ältere Manfred Winkelhock im Hinblick auf seine Zukunft bei BMW dieses Szenario mit einer gewissen Nervosität verfolgt hat...

    Guter Rat vom Freund - Autor Braun mit seinem Schützling Bürger 1979 am Ö-Ring
    © Copyright / Fotograf: Zerha

    Herzlichst
    Rainer Braun

     

    Formel-1-WM: Alan Jones und Williams mit Hattrick

    Bei den WM-Läufen in Österreich und Holland setzt Williams-Pilot Alan Jones seinen in Hockenheim begonnenen Siegeszug fort. Sowohl am Österreichring als auch in Zandvoort gewinnt der Australier jeweils mit deutlichem Vorsprung und macht damit einen lupenreinen Hattrick perfekt. Für Williams ist Zandvoort sogar schon der vierte Sieg in Folge. Da Jody Scheckter als Ferrari-Speerspitze regelmäßig punktet, behält er die Tabellenspitze. Die beiden Deutschen im Feld bleiben schwach – Jochen Mass holt im Arrows in Zandvoort einen WM-Zähler, Hans-Joachim Stuck (ATS) ist auch nach zwölf Saisonrennen noch ohne Punktgewinn.

    Formel 1-WM: Spionage und Fernseh-Zoff

    Beim Österreich-GP gibt es erwähnenswerte Rand-Notizen. So wird ein Lotus-Techniker dabei erwischt, wie er in einem günstigen Moment (als Fahrer, Teamchefs und Autos am Startplatz zum Countdown fürs Rennen versammelt sind) hinter den Boxen mit Zollstock, Papier und Stift unter einen im Training zerstörten Williams kriecht, um „Vermessungsarbeiten“ durchzuführen. Das verbogene Jones-Auto war aufgebockt und abgedeckt. Reichlich Ärger handelt sich auch der ORF mit seiner Entscheidung ein, den Heimat-GP kurzerhand mit einem Sendeboykott zu belegen. Weil sich die TV-Oberen mit dem Veranstalter und Bernie Ecclestone nicht über vertragliche Dinge einigen können, zeigt der Sender stattdessen zeitgleich ein Motorrad-Rennen. Die TV-Kundschaft jault auf, beim ORF brechen wegen der Beschwerdeflut die Telefonleitungen zusammen.

    Angebote von Zwischengas-Spezialisten
     
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    M1-Procar: Wilde Rennen in Österreich und Holland

    Nach Shooting-Star Hans-Georg Bürger zieht dessen ehemaliger Renault 5-Cup-Kumpel Markus Höttinger am Österreichring vor eigenem Publikum die nächste Mega-Show ab.

    M1-Gemetzel - Regazzoni, Lauda, Laffite, Giacomelli
    © Copyright / Fotograf: BMW

    Der Nachwuchsmann fightet mit Jacques Laffite um den M1-Sieg und unterliegt am Ende nur knapp. Didier Pironi komplettiert das Podium. Bürger seinerseits nutz die Chance eines zweiten Starts in einem der M1-Werksautos, liefert sich mit Manfred Winkelhock ein mitreißendes Duell um Rang fünf und unterliegt am Ende knapp. Noch wilder als am Ö-Ring geht’s in Zandvoort zu, wo die M1-Procar-Meute im Rahmenprogramm der Formel 1 gleich das nächste Rennen austrägt. Es gibt viele Raufereien, Ausrutscher und einen deftigen Regenschauer, der eine Unterbrechung mit Neustart zur Folge hat. In der Addition beider Rennteile siegt Hans Joachim Stuck erstmals im Uher-M1 des Cassani-Teams vor Jacques Laffite im Werksauto und Manfred Winkelhock im privaten M1. Für die Herren Höttinger, de Angelis und Bleekemolen sowie weitere M1-Helden endet der Zandvoort-Ausflug den Fangzäunen. Zum Finale nach Monza kommt das Trio Lauda (63 Punkte), Regazzoni (61) und Stuck (53) mit intakten Titelchancen, der Rest ist abgeschlagen. Auf den Gesamtsieger wartet ein fabrikneuer BMW M1 als Belohnung.

    Wilder Ritt mit Wut im Bauch - Manfred Winkelhock lässt seinen gelben M1 in Zandvoort fliegen
    © Copyright / Fotograf: BMW

    Formel-2-EM: Marc Surer mit besserem Ende im Titelkampf

    Die beiden letzten EM-Rennen strapazieren die Nervenkostüme des Titel-Trios Brian Henton (GB, Ralt-Hart), Marc Surer (CH, March-BMW) und Eddie Cheever (USA, Osella-BMW) extrem. Aus Misano verabschieden sich Surer und Cheever punktgleich mit einem Zähler Rückstand auf Brian Henton (Ralt-Hart). Beim großen Finale in Donington zerstören der Brite und der Schweizer im Training ihre Autos – beide auch noch in derselben Kurve. Im Rennen macht Surer dann den coolsten Job, hetzt Henton in einen Dreher und sichert sich mit zwei Punkten Vorsprung den ersehnten F2-EM-Titel. Cheever stürzt punktelos auf EM-Position vier ab. Surers Schlusswort: „Jetzt möchte ich in die Formel 1.“

    Geschafft - Marc Surer ist F2-Europameister 1979
    © Copyright / Fotograf: Guba
    Heel Banner 2: Heel Oldtimer

    Formel-3-DM: Bürgers tolle Zolder-Show

    Jung-Star Hans-Georg Bürger aus Welschbillig eilt von Erfolg zu Erfolg. Zwei Wochen nach der BMW M1-Gala in Hockenheim glänzt der Formel 3-Tabellenführer in Zolder erneut mit einem Mega-Auftritt. Dass Bürger den dramatischen Schlagabtausch gegen die F3-Elitepiloten Michael Bleekemolen und Kenny Acheson am Ende um ein paar Sekunden verliert und als Zweiter ein-läuft, stört das positive Bild rund um den  jungen Mann aus der Eifel nicht im Geringsten. Punktgleich mit Titelfavorit Mike Korten verlässt Bürger die belgische Rennstrecke bei noch zwei zu absolvierenden Läufen. Zuvor hatte sich der Shooting-Star auch noch in der DRM als bester Saugmotor-Fahrer im GS-BMW 320 neben Hans Heyer (Ford Capri Turbo) und Manfred Winkelhock (BMW 320 Turbo) gleich noch mal mit aufs Podium gestellt. „Den Jungen werden wir sehr genau im Auge behalten“, lässt BMW-Sportleiter Jochen Neerpasch gegenüber Journalisten verlauten. Und sein Assistent Dieter Stappert ergänzt: „Der Bursche erinnert mich rein optisch und auch als Kämpfer sehr an Jo Siffert."

    Procar, DRM und Formel 3 - Hans Georg Bürger kann alles
    © Copyright / Fotograf: Bilstein

    In aller Kürze

    Neue Divisions-Siege in der Rennsport-Meisterschaft für Klaus Ludwig (Porsche 935 Turbo) und Hans Heyer (Ford Capri Turbo) in Zolder ++ Heimsieg der Finnen Markku Alen (Fiat 131 Abarth) und Ari Vatanen (Ford Escort RS) bei der 1000-Seen-Rallye in Finnland. Björn Waldegaard (S, Ford Escort) landet auf Rang drei und bleibt weiterhin WM-Leader ++ Röhrl/Geistdörfer (Fiat 131) gewinnen auch die zur DM zählende die Bayerwald-Rallye, Hainbach/Fabisch (Ford Escort RS) punkten weiter unauffällig und verbleiben so an der Tabellenspitze ++ Rolf Stommelen gewinnt im Porsche 908 den Interserie-Lauf auf dem Flugplatzkurs von Ulm-Leipheim. Beim gleichen Rennen siegt Hans Georg Bürger (Ralt-Toyota) vor dem Schweizer Bruno Eichmann (Argo-BMW).

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