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AvD Oldtimer Grand Prix 2022 - OGP für Oldies mit grosser Party

Erstellt am 15. August 2022
, Leselänge 3min
Text:
Daniel Reinhard
Fotos:
Daniel Reinhard 
135
Die Schönheit eines Rennwagens liegt in der Sichtbarkeit seiner Konstruktion – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022
Tief geschüsselte Kreuzspeichenräder sind noch heute ein Symbol der Sportlichkeit – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022
Velo oder Maserati? Da fällt die Wahl sicher nicht schwer – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022
Diese Souveniers hätte wahrscheinlich jeder gerne mit nach Hause genommen – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022
Die Autos verdienen den Lorbeer mindestens ebenso wie die Fahrer – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022
Zwei 300 SL demonstrieren im Felder der zweisitzigen Rennwagen und GT die Herkunft ihres Spitznamens – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022

Ein Jahr vor dem 50-jährigen Jubiläum 2023 fand am Wochenende des 12. bis 14. August 2022 nach zwei Jahren Unterbrechung (Corona-Pandemie und Flutkatastrophe an der Ahr) der 49. AvD-Oldtimer Grand Prix endlich statt. Über 20 Rennläufe und Gleichmässigkeitsprüfungen bei perfekten  hochsommerlichen Wetterbedingungen entschädigten die rund 30’000 Besucher am Wochenende genauso wie Teams und Fahrer für die lange Wartezeit und sorgten für eine fast schon euphorische Stimmung auf dem Nürburgring.

Bild Jaguar D-Type (1955) – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022
Jaguar D-Type (1955) – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022

Vor allem der Samstag war sehr gut besucht, endlich gab es wieder lange Kolonnen bei der Anfahrt und am Ende volle Tribünen, die auch immer wieder lautstark applaudierten, genau so wie man es aus vergangenen Zeiten gewohnt ist.

Treue Alte

Bei den ältesten Fahrzeugen mit dabei waren einerseits Peterheinz Kern im Mercedes 680 S, mit dem Rudolf Caracciola im Jahr 1927 das Eröffnungsrennen auf dem Nürburgring gewann, anderseits Uli Sauer mit dem BMW 328 (1938), der mit 49 Teilnahmen beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix der treueste Teilnehmer des Events ist.

Bild BMW 328 (1938) – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022
BMW 328 (1938) – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Wochenende", resümierte er – wohl auch stellvertretend für viele andere Teilnehmer. „Das Rennergebnis zählt für mich ehrlich gesagt nicht – auf dem Regal zuhause stehen genug Pokale. Ich brauche eigentlich keinen mehr. Aber ich möchte mit Oldtimer-Freunden Spaß haben, und das ist hier rundum gelungen. Ich bin mit dem ganzen Wochenende sehr zufrieden.“

Junge Neue

Ex-DTM-Pilot Peter Oberndorfer, der als Serienmanager des neu gegründeten DTM Classic Cups in die Eifel kam: „Ich bin früher selbst oft hier gestartet und hatte an diesem Wochenende aber eine komplett neue Perspektive. Der OGP ist eine international wichtige Veranstaltung, deshalb war es passend, dieses Event in den Saisonkalender des DTM Classic Cups aufzunehmen. Das Flair ist einmalig, es sind viele Besucher und sehr viele schöne Autos hier am Nürburgring: Hier haben wir als Serie gut hineingepasst, es hat sich gelohnt hierher zu kommen.“

Bild BMW M3 (1991) – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022
BMW M3 (1991) – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022
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Citroen DS21 Coupe (1965)
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Citroen CX GTI (1988)
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Mercedes Benz 250 SL (1967)
+49 4267 770 1977
Heidenau, Deutschland

In die Nacht hinein

Bei den zweisitzigen Rennwagen und GTs bis 1960/61 ging es am Samstagabend beim einstündigen Abschlussrennen des Tages bis spät in die Nacht hinein. Mit dem „Birdcage“-Maserati, den Mercedes-Benz 300 SL, Porsche 904 und RSK 718, Jaguar C- und D-Type, Lotus Eleven präsentierten sich einige der schönsten und geschichtsträchtigsten Sportwagen aller Zeiten bei fotogenem Abendlicht.

Bild Porsche Carrera GTS (1964) – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022
Porsche Carrera GTS (1964) – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022

Die wunderschönen "kleinen" und leichten Lotus Eleven aus den Fünfzigerjahren zeigten einmal mehr ihr ganz grosses Potential und verwiesen die zum Grossteil doch wesentlich stärkeren Gegner auf die Plätze.

Ring-Legende

Im Feld der CanAm- und Gruppe-C-Sportwagen stand eine echte Ring-Legende: Ein gelber Porsche 917, der in den frühen 70ern von Willi Kauhsen pilotiert wurde. Er ging aber nicht mit einem grossen Rennerfolg in die Nürburgring-Historie ein, vielmehr durfte er im Frühjahr 1973 den damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann für eine Runde über die teilweise verschneite Nordschleife chauffieren.

Bild Porsche 917/10 (1971) – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022
Porsche 917/10 (1971) – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022

Nicht wirklich logisch waren hier die Teilnahmen eines BMW E30 325i Gr. A, sowie eines Opel Ascona DRM unter all den grossvolumigen V8 Monstern.

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Formel-1-Rennwagen von damals

In der Königsklasse zeigte einmal mehr Marco Werner sein grosses Können. Im ersten Lauf vom Samstag musste er sich mit dem Lotus 87B infolge leichter Aussetzer und dazu kommenden Bremsproblemen geschlagen geben, womit er sogar noch das Podium verpasste.

Bild Lotus 87 B (1981) – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022
Lotus 87 B (1981) – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022

Der McLaren MP4/1 des Briten Steve Hartley holte den Sieg. Doch am Sonntag war es dann wieder genau umgekehrt, oder besser die alte Reihenfolge war wieder hergestellt. Werner gewann vor Hartley.

Absenz der deutschen Hersteller?

Schade nur, dass sich die grossen deutschen Hersteller immer mehr von ihrer Historie trennen und so auch keinen Sinn mehr darin sehen, an grossen historischen Events teilzunehmen. Der einzige Vorteil dabei ist, dass der Paddock-Bereich nicht mehr ganz so viel Platz in Anspruch nimmt und dadurch der GP-Kurs in voller Länge befahren werden kann. Keine Kurzanbindung mehr nach der ersten Kurve, was fahrerisch wie fotografisch die Sache massiv interessanter macht.

Es lebe die Zukunft (der Vergangenheit)

Auch die Zukunft der Veranstaltung ist dauerhaft gesichert: Die Veranstaltergemeinschaft des Events einigte sich mit den Vertretern der traditionsreichen Eifel-Rennstrecke frühzeitig auf eine Fortführung der langjährigen guten Zusammenarbeit und eine Verlängerung des Veranstaltungsvertrages auch weit über die bis ins kommende Jahr gesicherte bisherige Laufzeit.

Bild Opel Commodore 2800 GS (1971) – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022
Opel Commodore 2800 GS (1971) – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022

Auch für die fünf Folgejahre 2024 bis 2028 wird der AvD-Oldtimer-Grand-Prix damit am Ring zu erleben sein, der 50. Austragung kann also schon jetzt mit Freude entgegengesehen werden.

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Die Schönheit eines Rennwagens liegt in der Sichtbarkeit seiner Konstruktion – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022
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Zwei 300 SL demonstrieren im Felder der zweisitzigen Rennwagen und GT die Herkunft ihres Spitznamens – AvD Oldtimer-Grand-Prix 2022
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von klaustweddell
16.08.2022 (07:37)
Antworten
Leider sind die großen Zeiten des OGP definitiv Geschichte:
Erschreckend magere Starterfelder, z.T. zusammengewürfelte und höchst inhomogene Klassen, kaum Vorkriegsautos, erschreckend inkompetente Kommentatoren (Lotus 47 mit V8 Motor, schlimm), kaum Club-Präsenz, am Sonntag erschreckend leere Tribünen......
Wer die großen Zeiten des OGP in den 90iger Jahren miterlebt hat, den kann dieses Spektakel heutzutage nicht mehr reizen, allzu miserabel fällt der Vergleich dazu aus , schade, alles Geschichte, kommt nicht wieder.
Antwort von hp******
16.08.2022 (09:11)
Ja, das muss man bestätigen. Viele Hersteller und auch Privatfahrzeugeigner fehlten. Das F1 Feld war Recht mager, da fehlte die Vielfalt früherer Jahre. Die Kleinwagen der Serie "Kampf der Zwerge" fehlte auch. Schade. Das Einzige was zunahm waren die Eintrittspreise, aber das war zu erwarten.
Antwort von hi******
16.08.2022 (09:53)
Von Klaus Twedell hätte ich so einen Kommentar nicht erwartet. Er weiß doch, wie schwer es geworden ist, Teilnehmer zu gewinnen, weil selbst ein BMW 2002 inzwischen so teuer ist, dass die meisten damit keine Rennen mehr fahren. Und er selbst fährt ja auch nicht mehr mit. Ein Rennwochenende mit einem hist. F-1 mit Cosworth-Motor kann schon 50.000.-Euro kosten. Hinzu kommt, dass der deutsche Zoll es den Briten schwer macht, überhaupt zu kommen, oft werden Kautionen für "Handelsware" in schwindelerregender Höhe verlangt. Und schließlich ist die Aussage "magere Startfelder" eine Beleidigung für alle, die mitgefahren sind: Porsche 718, diverse 904, der tolle 910, der 917, tolle Formelwagen, bei den GT Bizzarini, Aston DP 214, ein Dino 206, der DeTomaso 505 F-1-Wagen, und insgesamt eine tolle Vielfalt. Und wenn man sich nur einmal verspricht, weil man in dem Augenblick auf den Rundenzeiten-Monitor sieht und deshalb dem Lotus 47 einen V-8-Motor gibt, sind es gleich "inkompetente Moderatoren" - dass die sich alle Daten in tagelanger Arbeit raussuchen, weil die meisten (wie Klaus übrigens früher auch) keine Sprecherinfos auf der Nennung ausfüllen, wird bei so vorschnellen Kommentaren nicht bedacht. Für mich war der OGP, auch weil es im Fahrerlager so "kuschelig eng" war und man alles ganz nah sehen konnte, wieder so, wie er sein muss. Und wenn man dann noch Kurt Ahrens, Arturo Merzario, Marco Werner, Poldi von Bayern und Frank Stippler getroffen hat, gibt's doch keine Veranstaltung, bei der man näher dran sein kann. Ich habe nur begeisterte Kommentare zu hören bekommen. Wo warst Du, Klaus?
Antwort von klaustweddell
16.08.2022 (17:33)
Ich war nicht am Ring, ich war auch schon länger nicht mehr dort, weil er für mich so viel an Reiz verloren hat in den letzten Jahren.
Ich habe mir den Live-Stream angeschaut und war schussendlich froh, nicht dorthin gefahren zu sein.
Die schlechte Kritik kommt aber nicht nur von mir, sondern eben sogar von etlichen Leuten, die dort gewesen sind, die ebenfalls den Niedergang seit Jahren beobachten und durchaus kompetente Vergleiche zu den früheren Jahren anstellen können. Auch hier bei der Leserbriefen sehe ich kritische Anmerkungen in der Überzahl....Das ist sicherlich schade, aber es ist wohl mittlerweile der Gang der Dinge am Ring, Gruß Klaus
Antwort von gu******
31.08.2022 (13:28)
Liebe Besucher des OGP,
auch ich war am Nürburgring,-das erste Mal ! und das 3 Tage.Auch ich kann die Kritik an gewürfelten/aufgefüllten Rennen nachvollziehen. Zum großen Teil waren die Rennen damit fade. Jedoch hat drum herum alles gestimmt. Verpflegung und Puplikumsnähe der Fahrer und Teams vor und in den Boxen, altes Fahrerlager, Nachtrennen usw.
Punkt 1.: Wie jede Veranstaltung hat auch der OGP Probleme aus dem "Coronaloch" wieder zu alter Stärke zu kommen. Sponsorensuche/ Werksunterstützung. Siehe auch versch. Klassikmessen .(Stuttgart/Paris etc)
Punkt 2 : Es gibt immer mehr Mitbewerber auf dem Oldtimermarkt. Sei es die Big Player wie Goodwood. Monaco und jetzt Le Mans mit 200ooo Zuschauern. Viele Zuschauer= Viele Sponsoren und Es gibt unzählige Wald und Wiesen Veranstaltungen. Ist der Markt gesättigt? Man kann als Zuschauer ja nicht bei jedem Rennen/Treff dabei sein.
Punkt 3: Ob im großen oder kleinem Rahmen. Motorsport wird immer professioneller und damit zeitaufwendiger und teurer. Die "Highlight-Fahrzeuge"bzw. deren Besitzer suchen sich dann nur noch 1-2 Rosinen/Veranstaltungen aus.
Punkt 4: Der OGP muss SEINE Nische finden. Die könnte tatsächlich in der einmaligen und nicht kopierbaren Nordschleife liegen. = Alleinstellungsmerkmal !
von kudu
16.08.2022 (07:59)
Antworten
Bei Bild 12/135 handelt es m.E. um einen BRM
Antwort vom Zwischengas Team (Zwischengas Team)
16.08.2022 (08:57)
Sie haben vermutlich recht. Da sieht man mal wieder, dass man den Starterlisten nicht blind vertrauen sollte. Leider taucht dort nirgendwo ein BRM auf. Können Sie erkennen, um welches Modell es sich handelt?
Antwort von hi******
16.08.2022 (09:37)
So weit ich weiß, war es ein BRM P57 - er hatte so spät genannt, dass er anfangs nicht mal auf der Liste der Zeitnahme verzeichnet war...
von bo******
16.08.2022 (08:38)
Antworten
Ich war auch überrascht, das der Hersteller Porsche / Porsche Clubs keine Präsenz mehr zeigte und der Alfa Romeo Club ebenfalls nicht mehr mit seinem Zelt und ausgestellten Clubfahrzeugen vertreten war.
Dadurch war zwar die gesamte Strecke befahrbar, aber dies ist eher für die Aktiven von Vorteil.
Es war für Besucher dadurch weniger zu erleben als in den Jahren zuvor.
von kudu
16.08.2022 (10:03)
Antworten
Wahrscheinlich ein P261 von 1964.
Ein P57 ist es jedenfalls nicht.
von ha******
16.08.2022 (11:29)
Antworten
Also, ich war einige Male beim OGP. Damals gab es richtige Rennen mit Can-Am-Fahrzeugen (über und bis 2 Liter). Heute würfelt man da Gruppe C Fahrzeuge und moderne BMW oder sonstwas zusammen, um die Starterfelder zu füllen. Das ist schon sehr befremdlich. Auch bei den Rennen der DRM gab es immer volle Starterfelder mit vielen tollen Autos wie schnellen Porsche 935 oder wilden Corvetten oder so. Anscheinend trauen sich die Besitzer solcher DRM-Autos nimmer damit zu fahren. Das ist schade. Die guten Zeiten sind vorbei...
von jo******
16.08.2022 (15:34)
Antworten
Ich bin ein großer Freund des OGP, in diesem Jahr war ich doch enttäuscht. Zum einen von den teilweise doch kleinen Starterfeldern und zum anderen der Fahrzeuge. Was haben LMP2 und 488er Challenge Ferrari beim OGP zu suchen. Auch die Zusammensetzung beim CanAm-Lauf war sehr gewöhnungsbedürftig. BMW M3 gegen Porsche 917, paßt irgendwie nicht zusammen. Daß der Masters-Lauf für Sportwagen nicht so stark besetzt war könnte an den Le Mans Classic liegen, die noch nicht so lange her sind. Schließlich kostet so ein Lauf auch reichlich Geld. Manchmal hatte ich aber den Eindruck, daß auf der Nordschleife mehr los war. Daß es auch anders geht, zeigten die Läufe der DTM Classic und der zweisitzigen Sportwagen. Das unser lieber Freund Johannes Hübner das eine oder andere mal im Kommentar daneben gelegen hat, sind wir doch mal nicht päpstlicher als der Papst.
von li******
16.08.2022 (15:40)
Antworten
Ganz ehrlich, ein Oldtimer-GP hier, ohne ein Rennen auf der Nordschleife, ist wie ein Wiener Schnitzel ohne goldbraune Panier aus Semmelbröseln!
Also eine Mogelpackung, denn dann ist es ein Pariser Schnitzel...

2014 habe ich den OGP - insgesamt eine tolle Veranstaltung - besucht.
Damals gab es Freitag NM ein sehr gut besetztes, vierstündiges (!) Rennen der Sportwagen auf der Nordschleife (selbst Walter Röhrl in einem 911 mit dessen Eigner Dr. Zumtobel) - also einfach toll und als Zuschauer ganz nah dran.

Der GP-Kurs ist, ehrlich gesagt, nett aber austauschbar, damit auf Dauer etwas "fad" (langweilig), weil die Autos auch weit weg von den Zuschauerrängen fahren.

Daß das mit Oldtimer und Nordschleife durchaus auch aktuell funktioniert, hat das wiederbelebte 1000 km-Rennen doch hinreichend bewiesen.

So hätte ich mir vom - sonst großartig arbeitenden Redakteursteam - eine Anmerkung in diese Richtung erwartet.

MfG
DI Dr. Peter Lienerbrünn
A-4060 Leonding
von ni******
17.08.2022 (09:03)
Antworten
Bei der ganzen Kritik, muss ich auch mal die Veranstaltung loben. Vergleichen wir mal den OGP mit dem Jim Clark Revival. Den OGP kann man nicht mit dem OGP vor 20 Jahren vergleichen, da die Werte der Fahrzeuge extrem gestiegen sind. Wer setzt sich als noch in einen Ferrari 250 SWB um rennen zu fahren. Ich bin froh, dass es noch so eine Veranstaltung gibt. Dazu kommen immernoch zahlreiche Teilneihmer aus England, Spanien oder Schweden. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!
Antwort von ha******
18.08.2022 (15:32)
Das Jim Clark Revival am Hockenheimring ist schon deutlich schwächer als der OGP, das ist richtig.
Klar, der Wert solcher historischen Rennwagen ist hoch, aber bei Le Mans Classic oder beim Goodwood Revival / Members fahren zum Teil hochwertige Rennwagen sehr spannende Rennen ohne Rücksicht auf das teure Material. Und ja, wer einen historischen Ferrari o.ä. besitzt, will den doch auch mal im echten Einsatz zeigen und ein paar Blechschäden kann man wieder reparieren...
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