„Meine Autos quält man nicht“ - über den Patriarchen Carlo Abarth und seinen Rennstall
Zusammenfassung
Carlo Abarth war eine der schillerndsten Persönlichkeiten im Rennsport der Fünfziger- und Sechzigerjahre. Seine Rennsemmeln dominierten ihre Klassen und auch seine Sportwagen fuhren ganz vorne mit. Ein beliebig umgänglicher Mensch aber war Commendatore Abarth nicht, was sowohl Fahrer wie auch Berichterstatter zu spüren kriegten. Rainer Braun fasst viele Anekdoten um den findigen Ingenieur zusammen und illustriert sie mit Bildern von damals.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Kritik ist nicht erwünscht
- „Hier wird nicht gelacht“
- Ortner als Prügelknabe
- „Fast hätte ich ihn überfahren“
- Hans Herrmann mit Sonderstatus
Geschätzte Lesedauer: 12min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Dieser Bericht stammt aus dem 1. Band der beliebten Buchreihe “Hallo Fahrerlager“ von Rainer Braun aus dem Jahr 2007. Premiere des Flugplatzrennens Mainz-Finthen, Mai 1964. Mit Fotograf HP Seufert stehe ich im Innenraum dicht am schnellen Rechtsbogen vor der Spitzkehre. Jedes mal, wenn ein Abarth naht, wirft sich ein elegant gekleideter Mann zu Boden. Hans Herrmann, Abarth-Vertragspilot, gesellt sich zu uns. „Das ist unser Chef“, flüstert er mir grinsend zu, „der legt sich oft der Länge nach hin, wenn er das Fahrverhalten seiner Autos studiert. Und anschließend erklärt er uns, dass wir alle spinnen, wenn wir behaupten, das Auto liegt nicht. So ist er halt.“
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