Die Zündung - ohne sie läuft gar nichts
Zusammenfassung
Die häufigsten Pannen am Automobil haben ihre Ursache an Defekten im elektrischen System, das war früher genauso wie heute. Wie funktioniert die Zündung beim historischen Automobil? Welche Komponenten sind zu beachten und wie wartet man das System? Dieser Bericht führt durch die Geheimnisse der Zündung und erklärt, mit Fokus auf die älteren Automobile, wie man damit umgeht.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Der Zündmagnet
- Der Zündverteiler
- Die Zündeinstellung
- Die Zündkerzen
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Ob Batterie- oder Magnetzündung: Fehler in der Zündanlage sind mit die häufigsten Ursachen für Pannen unterwegs. Mit Batteriezündung sind alle „modernen" Kraftfahrzeuge ausgestattet, daher sei erst einmal auf jenes Zündsystem näher eingegangen, das am Oldtimer bis zu den Baujahren 1925-1928 in aller Regel dominierte: die Magnetzündung. Der 1902 von Robert Bosch erfundene Hochspannungs-Magnetzünder ist eine kleine Maschine, die Wechselstrom erzeugt. Hauptbestandteile sind Magnet, Anker, Unterbrecher und (bei Mehrzylindermotoren) Verteiler. Der in der Ankerwicklung (auch: Primärwicklung) erzeugte Strom erfährt bei jeder halben Ankerumdrehung eine Unterbrechung - hierbei springt das Magnetfeld jeweils um und überträgt auf die ebenfalls auf dem Anker befindliche Sekundärwicklung einen Strom, der an der Kerze als Zündfunke überspringt.
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