Walter - die tschechische Automarke mit dem Zwölfzylinder
Zusammenfassung
Autos der tschechischen Firma Walter genossen zu ihrer Blütezeit einen ausgesprochen guten Ruf auf der Strasse, aber auch im Rennsport. Der Name Walter bürgte für Qualität und ermöglichte viele Rennerfolge. Trotzdem überlebte die Firma nicht, vom legendären 12-Zylinder Walter Royal mit sechs Litern Hubraum wurden nur fünf Exemplare gebaut. Dieser Artikel blickt zurück auf die Geschichte einer verschwundenen Marke und ist mit historischem Bildmaterial illustriert.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Zuerst Fahrräder
- Dreirad-Verkaufserfolge
- Autobau in neuer Firma
- Beschlagnahmung für die Kriegswirtschaft
- Vom Boden in die Luft
- Teamsieg und “Königauto”
- Zusammenarbeit mit Fiat
- Das bittere Ende - Verstaatlichung
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
In der reichen Historie des tschechischen Automobilbaus zählt Josef Walter, der Begründer der Walter-Werke, zweifellos zu den eindrücklichsten Persönlichkeiten. Neben seinen Landsleuten Vaclav Laurin und Vaclav Klement, die den Grundstock zu den heutigen Skoda-Werken gelegt hatten, war Walter einer der wenigen Pioniere, die bereits zur Jahrhundertwende Motorfahrzeuge herstellten. Josef Walter, der am 19. September 1873 in Veprek bei Kralupy als Sohn eines Dorfschlossermeisters geboren wurde, gründete 1898 in Prag-Smichov eine kleine Werkstatt für die Reparatur von Fahrrädern und Wagen. Damals ahnte er wohl noch nicht, dass aus seinem Kleinbetrieb ein bedeutsames Fahrzeug- und Flugmotorenwerk Mitteleuropas werden sollte.
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