Reisen im Hüftschwung-Granada - 40 Jahre Ford Granada/Consul
Zusammenfassung
Im Jahr 1972 stellte Ford den grossen Granada und seinen baugleichen Bruder Consul vor, eine Gemeinschaftsentwicklung von Ford England und Deutschland. Dieser war gleichzeitig auch der letzte grosse Ford. Denn sein Nachfolger Scorpio konnte ihn nie wirklich beerben, und danach baute Ford nur noch Mittelklasse. Dieser Fahrbericht befasst sich mit den Fahrzeugen ab 1972, zeigt ihre Stärken und Schwächen und portraitiert eine zweitürige Fastback-Limousine von 1973 im Detail.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Erste breite Zusammenarbeit zwischen Ford England und Deutschland
- Consul oder Granada?
- Vier Karosserievarianten
- Pressevorstellung in Granada mit geteiltem Echo
- Tanzkurs für die Scheibendusche
- Aufwendiges und amerikanisch-weiches Fahrwerk
- OHC-, Köln-, Essex-Motor oder Peugeot-Diesel?
- Die V6 passen besser zum Granada-Charakter
- Ab Granada '75 kein Consul mehr
- Viel Auto fürs Geld
- Granada II mit Pininfarina-Sachlichkeit
- Die versteckte Pflaume
- Scorpio oder das Ende der Upperclass
- Unterwegs im Hüftschwung-Coupé
- Grosser Schwund am historischen Kulturgut
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 16min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der Ford Granada und sein praktisch baugleicher Zwilling Consul waren eine Gemeinschaftsentwicklung von Ford England in Dagenham und Ford Deutschland in Köln. Und er war gleichzeitig auch der letzte grosse Ford - leider. Denn sein Nachfolger Scorpio mit kompromissbehaftetem Konzept konnte ihn nie wirklich beerben, und danach baute Ford nur noch Mittelklasse. Im Jahr 2012 sind Consul und Granada 40 Jahre alt geworden. Wir blicken auf ein wirklich grosses Auto zurück - nicht nur, was die Dimensionen anbetrifft. Der amerikanische Ford-Konzern war seit frühesten Tagen der weltweiten Expansion ein recht inhomogenes Gebilde – insbesondere in Europa. Ford England mit Sitz in Dagenham östlich von London und die deutsche Zentrale in Köln waren fast wie zwei verschiedene Marken, die zwar viele Gemeinsamkeiten hatten, aber nicht wirklich als Einheit auftraten, obwohl beide seit 1967 unter der teilweise selbstverantwortlichen Ford of Europe agierten.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel

Ich habe den Artikel GRANADA Hüftschwung mit großer Aufmerksamkeit gelesen!
Sehr schön.
Mitte der sechziger Jahre habe ich bei einem FORD Haupthändler die Ausbildung zum Autoschlosser/Automechaniker erfolgreich gemacht.
In unserer Familie ist noch immer ein FORD Granada "Fastback" von 1972 (Vorserienmodell) im Besitz und wird "36 Monate" im Jahr gefahren!
Soviel zu zu der Alltagstauglichkeit dieses Fahrzeuges.
Fordissimo und eine schöne Zeit,
h.-d.
Ich habe damals den "Hüftschwung 2-Türer" im Metallic grün und dem 2.3 Liter Motor in 1973 gekauft und 6 Jahre lang genossen. An größere Pannen kann ich mich nicht erinnern.
Der Marke Ford bin ich seit daher auch bis 1993 treu geblieben. Mein letzter Ford war der Siera Cosworth, mit seiner Urgewalt an Beschleunigung.
Vielen Dank für diese schönen Erinnerungen.













































































































































































































Kommentare