Zuverlässig, komfortabel, selbstverständlich – Opel Kapitän 56 im (historischen) Test
Zusammenfassung
Der Opel Kapitän 56 erfüllte alle Kriterien - komfortabel, elastisch im Fahrverhalten und solide verarbeitet. Doch ein so hoher Standard verleitet auch zu Kritik auf hohem Niveau. Dieser Artikel gibt den Test der Zeitschrift Motor-Rundschau aus dem Jahr 1955 im Wortlaut wieder, wo der Kapitän ausgiebig auf Stärken und Schwächen geprüft wurde.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Bewertung
- Kennzeichnung: Opel “Kapitän 56” 2.5 L
- Prüfung
Geschätzte Lesedauer: 11min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die selbsttragende Ganzstahl-Karosserie, die heute im europäischen Autobau fast etwas Selbstverständliches ist, hat den Vorzug hoher Stabilität bei mäßigem Gewicht und gibt die Möglichkeit einer großräumigen Gestaltung. Hier hat Opel, beginnend bereits vor rund 20 Jahren, Pionierarbeit geleistet, und die 1954 völlig neu gestaltete selbsttragende Karosserie des „Kapitän" zeigte die Auswertung der großen Erfahrungen. Für 1956 wurde diese Karosserie durch Detailänderungen besonders schön und „flüssig“ in der Linie und bekam ein noch freieres Blickfeld für alle Insassen. Der „Kapitän“ gehört nicht nur zu den beachtetsten und größten „Europäern" mit bester Innenraum-Ausnutzung, sondern ist durch den zuverlässigen und ausgereiften 2,5-Liter- Sechszylinder-OHV-Kurzhubmotor auch sehr schnell und temperamentvoll und für einen Wagen üblicher Konzeption (mit weit vorgebautem Motor und starrer Hinterachse) straßenfest. Hier bewähren sich die raumsparenden 13"-Räder, die eine tiefe Schwerpunktlage ergeben.
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