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Bild (1/1): Ford Escort RS Cosworth (1992) - der grosse Heckflügel war ein Markenzeichen (© Bonhams, 2016)
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Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Ford (D) Escort RS Cosworth (1992-1995)
Limousine, dreitürig, 220 PS, 1994 cm3
Preisbereich TIEF: € 0 bis 5'000
Ford (D) Escort RS 2000 (1991-1992)
Limousine, dreitürig, 150 PS, 1998 cm3
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Ford (D) Sierra Cosworth 4x4 Kat (1990-1993)
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Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
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    Ford Escort RS Cosworth - verleiht Flügel

    21. Januar 2016
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Bonhams 
    (8)
    Ford Motor Company 
    (8)
    Archiv 
    (9)
     
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    Schon der Name verheisst Grosses. Bereits in den späten Sechziger- und frühen Siebzigerjahre sorgten Ford-RS-Modelle für Furore. Roger Clark, Timo Makinen oder Hannu Mikkola hiessen die Piloten hinter den Lenkrädern der heckgetriebenen Escort-Modelle TC, RS 1600 und RS 1800 und sie sorgten für viele Erfolge auf den internationalen Rallye-Pisten.

    Ford Escort (1969) - Roger Clarik und Jim Porter im Rallye-Escort
    © Copyright / Fotograf: Ford Motor Company

    Auch auf der Rundstrecke bewies sich der Escort, in seiner Grundform wegen seines Kühlergrills auch “Hundeknochen” genannt, als echter Nachfolger des Ford Cortina Lotus. Zwei Serien mit Heckantrieb wurden bis 1980 gebaut, der zweiten Serie entstammte auch das beliebte Modell RS2000, das es bestens mit Opel Kadett GT/E und VW Golf GTI aufnehmen konnte.

    Ford Escort RS 2000 (1975) - mit verlängerter Front für bessere Aerodynamik
    © Zwischengas Archiv

    Abschied vom Heckantrieb

    Ab 1980 aber übertrugen die Vorderräder die Motorleistung auf die Strasse und dies war für sportliche Naturen weniger spannend. Ein für die Gruppe B gedachter RS 1700T mit Hinterradantrieb und Transaxle-Bauweise blieb ein Prototyp, für den Rallye-Sport in der Gruppe B wurde der Mittelmotorsportwagen RS 200 gebaut.

    Erst als die Gruppe B verboten wurde und Rallye-Rennwagen der Gruppe A angehören mussten, kam der Ford Escort, nunmehr bereits in der fünften Generation gebaut, wieder ins Spiel Die Serienbasis hatte natürlich weiterhin die Antriebsräder vorne, was keine Option für Rallye-Siege war, denn in der Rallye-Weltmeisterschaft gaben zu jener Zeit die Lancia Delta Integrale den Ton an.

    Für den Rallye-Sieg geboren

    So wählten die Ford-Ingenieure eine komplett andere technische Basis für den Rallye-Escort der Neunzigerjahre. Die Entwicklung begann bereits vor der offiziellen Lancierung des neuen Modells im Jahr 1989 als Projekt der Special Vehicle Operation, geleitet von Rod Mansfield und John Wheeler. Optisch sollte sich der Escort RS Cosworth am Strassenauto orientieren, unter dem Blech aber handelte es sich eigentlich um einen gekürzten Ford Sierra Cosworth mit Vierradantrieb und Vierzylinder-Turbo-Motor.

    Ford Escort RS Cosworth (1992) - unter der Escort-Karosserie steckt im Prinzip die gekürzte Technik und Plattform des Ford Sierra Cosworth
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Karmann fertigte die Karosserien, die einen auffälligen Heckspoiler trugen.“Der Airbus ist schöner”, fotzelte die ADAC Motorwelt anlässlich der Vorstellung.

    2500 Exemplare mussten für die Homologation mindestens gebaut werden, am Ende wurden es 7145 Exemplare, die zwischen 1992 und 1996 die Fabrik verliessen. Die späteren Fahrzeuge (nach der Homologationsserie) erhielten einen kleineren Turbolader mit kleinerem Turboloch, auch der Heckspoiler war nicht mehr obligatorisch, wurde aber trotzdem gerne bestellt.

    Ford Escort RS Cosworth (1992) - rund 220 PS leistete der turbo-beatmete Vierzylinder
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Der Escort RS Cosworth trug den Reihenvierzylinder mit 220 PS bei 6250 U/min längs im Bug. Die Kraft wurde über ein Fünfgangetriebe sowie zwei Visco-Kupplungen auf alle vier Räder verteilt und sorgte so in allen Lebenslagen für viel Vortrieb, trotz 1376 Kilogramm fahrfertigem Gewicht.

    Natürlich waren alle vier Räder einzeln aufgehängt, vorne wurden sie von Querlenkern, hinten von Schräglenkern geführt. Ein ABS von Teves stellte sicher, dass die Reifen vom Format 225/45 ZR 16 beim Bremsen nicht blockierten.

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    Sportwagenfahrleistungen

    Den Sprint von 0 bis 100 km/h schaffte der “Cossie” in 6.2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wurde von der Zeitschrift Auto Motor und Sport mit 225 km/h gemessen. 34,8 Meter reichten für die Verzögerung von 100 km/h bis zum Stillstand, 1992 ein sehr guter Wert.

    Ford Escort RS Cosworth (1992) - so sah ein sportliches Cockpit in den Neunzigerjahren aus
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Rund DM 60’000 oder CHF 52'000 musste der Käufer für den schnellsten Escort hinblättern, er konnte sich zwischen einer Standardversion und einer Luxusversion (mit elektrischen Fensterhebern, heizbarer Frontscheibe und ähnlichem) entscheiden, wenn er nicht gerade zur Motorsportversion mit speziellen Schalensitzen griff. Viel Geld war dies allemal, denn für die selbe Summe hätte man sich auch einen Mercedes-Benz 280 E anschaffen können.

    Erfolgreich im Motorsport

    Bereits der Einstand des neuen Rallye-Autos verlief bereits fast nach Mass, die Ränge 2 und 3 bei der Rallye MonteCarlo zeigten das Potential des neuen Autos.

    Ford Escort RS Cosworth (1993) - François Delecour siegt bei der Rallye Portugal 1993
    © Copyright / Fotograf: Ford Motor Company

    François Delecour konnte dann bei der Rallye Portugal und der Tour de Corse sowie in Catalunya siegen, während Miki Biasion die Akropolis Rallye gewann. Am Ende der Saison reichte es aber nicht zum Titel, dieser ging an Toyota und Juha Kankkunen.

    Es folgten einige weitere Siege in Weltmeisterschaftsläufen in den folgenden Jahren, die letzten nach dem Umbau des Gruppe-A-Rallye-Wagens in ein “World Rallye Car”.

    Ford Escort WRC (1997) - Carlos Sainz siegt an der Akropolis Rallye von 1997, der Cosworth war zum World-Rally-Car umgebaut worden
    © Copyright / Fotograf: Ford Motor Company

    Insgesamt aber erfüllte der Escort RS Cosworth die in ihn gesetzten Hoffnung nicht ganz, vor allem nicht im Vergleich zum Lancia Delta Integrale.

    Oldtimer Galerie Oktober 2019

    Der Cossie im Alltag

    Michl Koch verglich für Auto Motor und Sport den Ford RS Cosworth mit seinen Widersachern, dem Lancia Delta Integrale und dem Mazda 323 GT-R. Der Ford übertraf seine beiden Konkurrenten in der Leistung, was ihm auch die besten Fahrleistungen sicherte. Er siegte aber auch im Fahrverhalten und beim Verbrauch, der im Testdurchschnitt 14,3 Liter pro 100 km betrug, langten die Konkurrenten auch stärker zu. Dazu ist zu sagen, dass sich diese Turbo-Strassenrenner alle gerne auch bis zu 20 Litern und mehr pro 100 km genehmigten, wenn man richtig Gas gab.

    Und schon damals lagen die im Test gemessenen Verbrauchswerte weit von den DIN-Norm-Angaben weg. Entsprechend schlussfolgerte Koch denn auch: “Der Ford Escort Cosworth RS ist der Newcomer mit dem besten Fahrwerk und der üppigsten Leistungsentfaltung; die Motorcharakteristik leider unter dem Turboloch des grossen Laders, die Optik unter dem allzu mächtigen Heckspoiler”.

    Trotz der Schwächen reichte es zum Gesamtsieg im Vergleichstest, der Mazda erkämpfte sich nicht zuletzt dank des günstigen Preises den zweiten Rang.

      Ford Escort RS Cosworth Lancia Delta Integrale Mazda 323 GT-R
    Hubraum cm3 1993 1995 1840
    LeistungPS 220 177 185
    max. Drehmoment Nm 294 290 235
    Leergewicht kg 1376 1347 1258
    0-100 km/h 6.2 7.7 6.9
    Vmax km/h 225 212 218
    Verbrauch l/100 km Test 14.3 15.7 15.2
    Bremsen 100-0 km/h 34.8 39.5 35.4
    Preis DM 61360 59013 43880
    Slalom (36 m Pollerabstand) km/h 120.7 120.2 113
    Wedeln km/h 129.4 124.1 121.5
    Rang Vergleich AMS 1993 1 3 2

    Quelle: Auto Motor und Sport, Heft 7/1993

    Zur Legende gereift

    Über 20 Jahre sind seither ins Land gegangen, aus dem Rallye-Homologationsmodell ist eine Ikone mit grosser Fan-Gemeinde geworden. Und dies, obschon die indirekten Nachfolger wie der Ford Focus RS einiges besser können und natürlich auch mit viel mehr Leistung gesegnet sind.
    Wer sich heute in den RS Cosworth setzt, wird erkennen, dass die Anforderungen in den Neunzigerjahren andere waren als heute. Sitzposition, Schaltpräzision, ja selbst das Fahrverhalten werden heute deutlich kritischer beurteilt, obschon sich der Youngtimer natürlich auch heute noch achtbar schlägt.

    Ford Escort RS Cosworth (1992) - wurde rund sechs Jahre lang gebaut
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Allerdings sind wohl nur wenige der ersten 2500 Cossies derartig gut erhalten, wie das Modell, das Bonhams anlässlich des Goodwood Member Meetings am 20. März 2016 versteigern wird. Keine 4000 Kilometer (oder 2500 Meilen) zeigt der Tacho der rechtsgelenkten Version aus erster Hand, für die nun Euro 36’000 bis 45’000 oder CHF 40’000 bis 50’000 gefordert werden, was sicherlich am oberen Endes des Marktes für diese Autos liegen dürfte.

    Weitere Informationen

    • Auto Motor und Sport, Heft 22/1992, ab Seite 40: Test Ford Escort RS Cosworth
    • Auto Motor und Sport, Heft 7/1993, ab Seite 102: Vergleich Ford Escort RS Cosworth, Lancia Delta Integrale und Mazda 323 GT-R

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