Englisches Auto im italienischen Kleid – Austin A 40
Zusammenfassung
Mit dem Austin A 40 durchbrach der englische Hersteller die konservative Insel-Tradition, so urteilte mindestens die Zeitschrift ‘hobby’ im Jahr 1959. Der A 40 kombinierte die Vorteile eines Kombis mit denen eines Kleinwagens und das bei erstaunlich viel Komfort. Dieser Bericht gibt den Originalwortlaut des damaligen Fahrberichts wieder und zeigt den Wagen auf vielen Archivbildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Traditionsüberhang in England?
- Der italienische Anzug von Farina
- Angenehme Reisegeschwindigkeiten
- Komfortabel und sicher
- Passable Fahrleistungen
- Angenehmer Einstieg und gute Rundumsicht
- Viel Platz und geräumige Ablagen
- Schlichte und sparsame Eleganz
- Technischer Steckbrief
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wenn wir auf dem Kontinent irgendwo einem alten Auto begegnen, das zwanzig Jahre oder mehr auf dem Buckel hat, dann drehen wir uns belustigt um und bemerken gewöhnlich mit einiger Skepsis: „So eine alte Karre!" Wechseln wir hingegen auf die Britischen Inseln über und bringen ein Auto der uns geläufigen Karosserieform mit, so dreht man sich dort nach uns gelegentlich ebenso um und murmelt mit der gleichen Skepsis: „Reichlich modisch für ein Auto!" Skepsis herrscht bei den Kontinent-Europäern, weil sie sich nicht recht vorstellen können, daß solch alte Wagen noch fahrtüchtig sein sollen - und dabei sind sie es ohne Zweifel! - , Reserviertheit trifft man bei den Engländern, weil sie aus konservativer Überzeugung an ihren alten Modellen hängen und das Auto noch immer als praktisches Fortbewegungsmittel, keineswegs aber als modische Augenweide betrachten.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel




























































__VW__Karmann-Ghia__1958-60__Prospekt,_farbig,_deutsch__S1.jpg)









































Kommentare