Wenn aus Draht automobile Schönheiten entstehen
Zusammenfassung
Giuseppe Caruso formt Autos massstäblich als Drahtskelett, reduziert sie damit zu wenigen essentiellen Linien, die die Persönlichkeit des Wagens ausdrücken sollen. Dabei ist Feingefühl und ästhetisches Geschick gefragt. Caruso bringt beides mit. Im Rahmen dieses Berichts wurde Caruso bei seiner Arbeit zugeschaut und bildlich wie textlich erklärt, was seine Drahtskulpturen ausmachen.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Ein Name verpflichtet
- Autos auf die essentiellen Linien reduziert
- Aufwändige Vorbereitung
- Nachahmung erwünscht
- Immer noch Träume
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Enrico Caruso wurde unter anderem 1903 mit dem Debut von Giuseppe Verdi’s Rigoletto in der Metropolitan Opera in New York und der Arie „La donna è mobile“ berühmt: Das Publikum war ab dieser Ladung geballter Italianità aus Sänger, Komponist und Musik so hingerissen, dass es von Caruso verlangte, die Arie zu wiederholen, etwas, das selten bis nie passiert. Caruso ist also ein Name, der verpflichtet – damals wie auch heute noch. Nur die Szene wechselt. Caruso heisst diesmal Giuseppe mit Vornamen, das Medium ist nicht singen sondern schweissen und die Musik über die launischen Frauen ist den Formen schöner Karosserien gewichen. Und natürlich auch der Ort: Hier die weltberühmte Metropolitan Opera in New York und da ein bescheidenes, spartanisch eingerichtetes Atelier in seinem Haus in Brugg.
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