Vespa 1957–1961 - mehr als nur Motorroller
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Darunter ist auch die italienische Motorrollermarke Vespa. Doch bereits 1952 arbeiteten die Vespa-Hersteller an einem Gegenstück zum boomenden Fiat Topolino. Im Jahr 1957 kam dann erstmals der Vespa 400 in Produktion. Auch wenn die Vespa 400 sich bei Rallyes immer wieder bewies ging die Stückzahl immer weiter zurück, bis die Marke die Produktion schliesslich eingestellt wurde.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der Drang nach Mobilität selbst über die 1945 wieder geöffneten Grenzen hinweg verhalf Italiens Motorrollern Vespa und Lambretta in ganz Europa zu ungeahnter Popularität. Zur Motorrollerwelle kam die deutsch geprägte Kabinenrollerflut, wogegen in Italien der Fiat 500 Topolino die Kleinstautoszene beherrschte. Ab 1952 arbeitete die Vespa-Herstellfirma Piaggio SpA intensiv an einem Topolino-Gegenstück. Weil 1955 der Fiat 600 den «Topi» ablöste und der Nuova 500 geplant war, sah Piaggio nur noch in Frank- reich eigene Kleinstautochancen. So kam 1957 der Vespa 400 bei der Tochterfirma ACMA in Fourchambault bei Nevers in Produktion. Geplant war eine Tagesquote von 100, später 200 Einheiten.






















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