Vector 1990–1999 - Jugendtraum eines Industriedesigners
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Eine weitere solche Marke ist Vector. Bereits in Jungen Jahren arbeitet der Industriedesigner Gerald Wiegert an seinem eigenen Supersportwagen. 1977 stellte er dann sein erstes Modell den Vector W2 vor. Doch die Versuchsphase war damit noch nicht beendet. Doch leider mangelte es an Geld und auch wenn die Schuldenberge immer mehr stiegen, wurde 1993 das erste Modell im Genfer Salon präsentiert. Danach wurde die Firma von der indonesischen Unternehmung MegaTech übernommen. Es entstanden dann noch 14 weitere Vector-Modelle, bis die Marke schliesslich ganz verschwand.
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der Industriedesigner Gerald Wiegert laborierte schon in jungen Jahren an einem Supersportwagen. 1977 stellte er das 1:1-Modell seines Vector W2 vor. Der Firmenname Wiegert Aeromotive, Venice, Kalifornien, wies auf die angestrebte Aerodynamik hin; W2 bezog sich auf zwei Abgasturbolader. Der Maserati Biturbo kam erst 1981! Die Leistung des als Mittelmotor eingebauten 5,7-L-V8 aus dem Chevrolet Corvette wurde mit 600 PS angegeben. Der Vector basierte auf einer Monocoquekonstruktion mit Querschoten in Sandwichbauweise. Vierrad- Scheibenbremsen, Gummisichetheitstank und automatische Feuerlöschanlage sorgten zusätzlich für Sicherheit. Zu den innovativen Eigenheiten zählte ein flugzeuginspiriertes Armaturenbrett mit Digitalinstrumenten.


















































Kommentare