Sachsenring 1956-1959 – DDR-Oberklasse
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Die ostdeutsche Marke Horch gehört ebenfalls dazu. Der Horch Sachsenring P 240 wurde ab 1956 hergestellt. Die Oberklasselimousine ging in die DDR-Geschichte ein, doch war die Herstellung zu aufwendig und somit das Fahrzeug zu teuer. Es entstanden während drei Jahren nur rund 1'300 Exemplare.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Ostdeutschland zur "Sowjetzone", und in ihr befanden sich auch ehemalige Werksanlagen von BMW, DKW und der Auto-Union-Luxusmarke Horch. Letztere standen in Zwickau und hiessen alsbald VEB (= volkseigener Betrieb) Kraftfahrzeugwerke Horch. Sie dienten zunächst der Herstellung von dringend benötigten Nutzfahrzeugen. Die ab 1953 entwickelte Horch-Oberklasselimousine wurde auf der Leipziger Frühjahrsmesse von 1956 vorgestellt und ging als Sachsenring P 240 in die DDR-Geschichte ein. Der P 240 basierte auf einem Kastenprofilchassis, die vordere Einzelradaufhängung und die hintere Starrachse besassen Längsfederstäbe. Der Sechszylindermotor war eigens für dieses dem Parteikader und Führungskräften zustehende Modell entwickelt worden.
























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