Marauder 1950-1952 - Rover-Träume
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Auch die Marke Marauder kann zu diesen verschwundenen Marken gezählt werden. Die Gründer arbeiteten alle bei Rover, doch ihren Traumsportwagen hatten sie nicht bei Rover bauen dürfen. Trotzdem wurde das Freizeitprojekt verwirklicht, doch für eine grosse Produktion fehlte das Kapital.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
"Auf unserer Testfahrt nach Zürich jagten wir ihn schonungslos über die belgischen Kopfsteinpflaster, und danach fuhren wir ohne die geringsten Kühlprobleme über vier Alpenpässe nach Genf..." So lautete der im August 1950 verfasste Bericht von P. M. Wilks: Der Marauder war der Traumsportwagen von Peter Wilks, George Mackie und Spencer King, alle drei in leitender Stellung bei der Rover Company Ltd in Solihull, Birmingham. Wilks avancierte später zum Rover-Technikchef, Mackie machte Karriere bei Land Rover, und King wurde Technischer Direktor bei Standard-Triumph. Schon 1948 hatten die drei auf der Basis eines Rover-Chassis einen Einsitzer-Rennwagen konstruiert, der erfolgreich bei Sprint- und Bergrennen eingesetzt wurde. 1950 setzten sie darauf ihren Traum von einem ebenso leistungsfähigen wie komfortablen Strassensportwagen in die Tat um. Da Rover-Boss S. B. Wilks, Onkel von P. M. Wilks, von einem werkseigenen Sportmodell nichts wissen wollte, entstand der Marauder Sports Roadster als reine Freizeitarbeit.
































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