Lorenz & Rankl 1985-1990 - im Neoclassic-Stil
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Eine dieser verschwundenen Marken ist auch Lorenz & Rankl, welche Ferraris zu Cabriolets umwandelte und auch ein eigenes Sportcabriolet, den Silver Falcon, herausbrachte. Diesen konnte man je nach Wunsch individualisieren und es gab auch mehr als eine Variante des Silver Falcon. 1990 wurde das letzte Silver Falcon-Chassis vorgestellt.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Lorenz & Rankl GmbH & Co., Fahrzeugbau KG in Wolfratshausen im Süden von München, verwandelte die Ferrari-Typen 308 GTB, 512 BB und Typ 400 zu Cabriolets. Auch der Testarossa wurde von den Karosserieschneidern zum Offen-Sportwagen konvertiert. Zur IAA 1985 überraschte die Firma mit einem eigenen Sportcabrio, dem Silver Falcon. Seine sanft gerundeten, fliessenden Formen erinnerten an die begeisternden Konturen der frühen Rennroadsterversion des Mercedes-Benz 300 SL. Die stark abfallende Front mit ovalem Lufteinlass und mit Plexiglas überdeckten Scheinwerfern hätte aber auch zu einem englischen Hochleistungssportwagen der Fünfzigerjahre gepasst. Hinter dieser modernen Neoclassic-Designschöpfung lagen zweieinhalb Jahre Entwicklungsarbeit. Initianten waren Ingenieur Friedrich Peter Lorenz, der einst bei Ford Köln eingestiegen war, und der Unternehmer Heiner H. Rankl.
































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