Hansa 1908-1961 - Rochaden und innovative Ideen
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Hansa. Diese produzierte 1908 bis 1939 eigene Fahrzeuge, vorwiegend in der Luxusklasse. Dann übernahm Borward die Hansa-Lloyd-Werke und Hansa wurde als Marke für den Vorgänger der Isabella genutzt. Ab 1959 wurde Hansa als Marke wiedererweckt und für kleinere Personenwagen genutzt. Mit dem Konkurs von Borgward musste die Hansa-Produktion 1961 eingestellt werden.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Ältere Autokenner erinnern sich vielleicht daran, dass die Borgward-Gruppe in Bremen bis zu ihrem 1961 erfolgten Konkurs die Marken Borgward, Hansa und Lloyd produzierte. Die Hansa-Werke in Varel, Oldenburg, hatte es allerdings schon ab 1908 gegeben. Durch Fusionen entstand zwischenzeitlich in Bremen die Marke Hansa-Lloyd. Während die Palette der Hansa-Modelle bis in die frühen 30er-Jahre zum Luxuswagen mit amerikanischem Continental-Achtzylindermotor reichte, gab es unter Hansa-Lloyd bis 1930 Topmodelle mit eigener Achtzylindermaschine. 1933/34 folgten Hansa-Heckmotor-Kleinwagen, und bis 1939 spannte sich die Modellauswahl bis zum 3,5-Liter-Sechszylindertyp. Inzwischen hatte sich Ing. Carl F. W. Borgward vom Zulieferer zum Eigner der Hansa-Lloyd-Werke aufgeschwungen. 1938 eröffnete er in Bremen-Sebaldsbrück ein grosses neues Werk. 1939 wurde dort in Ablösung von Hansa die Marke Borgward eingeführt.






































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