Brooklands - eine verlorene Bastion
Zusammenfassung
Die Brooklands-Rennstrecke war die älteste permanente Rennstrecke, entstanden im frühen 20. Jahrhundert auf Initiative eines reichen Ingenieurs mit Weitblick, denn er wollte die Zukunft der britischen Automobilindustrie sichern. Dies gelang offensichtlich nicht, aber die Stilllegung der Brooklandsbahn im Jahr 1939 hatte andere Gründe. Und obschon seither immer wieder versucht wurde, der Rennstrecke zu altem Glanz zu verhelfen, scheiterten die Bemühungen an fehlendem Geld und personellen Querelen, wie dieser Bericht aus dem Jahr 1980 prägnant erzählt.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Gedenk- oder Grabstein?
- Die erste Rennstrecke der Welt
- Ein monumentales Bauwerk
- Freihändig befahrbar
- Auf 90 Meilen ausgelegt
- Aufbrechender Beton
- Optisch nicht spektakulär genug?
- Mit Zusatzrundkurs
- Bei Zuschauern und Fahrern nicht beliebt
- Rekorde für die Ewigkeit
- Keine Wiederauferstehung möglich
- Retten, was zu retten ist
- Irrungen und Wirrungen der Brooklands Society
- Fehlendes Geld
Geschätzte Lesedauer: 16min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Am 6. Juli 1957 stand ich mit anderen Motorjournalisten in Brooklands vor einem hohen Denkmal, das durch eine karierte Flagge bedeckt war. 50 Jahre waren seit dem ersten Rennen auf dieser berühmten Rennstrecke vergangen. Die Eigentümer des Areals, die Vickers-Armstrong Ltd., hatten Lord Brabazon of Tara - er steuerte beim ersten Rennen in Brooklands einen 8-Liter-Minerva - gebeten, einen Gedenkstein zu enthüllen, errichtet in memoriam der ruhmreichen Jahre 1907 bis 1939. Lord Brabazon sprach indessen keine Dankesworte, sondern bezeichnete den Gedenkstein ganz offen als einen „Grabstein - eindeutig als Beweis eines schlechten Gewissens".
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