30 grosse Überraschungen an Versteigerungen 2025
Im Grossen und Ganzen sind die grossen Auktionshäuser durchaus in der Lage, den Marktwert eines Fahrzeugs ziemlich genau einzuschätzen. Ab und zu aber liegen sie doch mehr oder weniger deutlich daneben. Das war auch 2025 so, wenn die Bieter den Empfehlungen im Katalog nicht folgen wollten und entweder viel weniger oder erheblich mehr als erwartet für einen Wagen bezahlten.
Aus vielen hundert Beispielen (mit Abweichungen um mindestens die Hälfte oder das Doppelte) an Versteigerungen des Jahres 2025 sind hier 30 Lots exemplarisch zusammengefasst. Für die Zukunft lernen kann man daraus vermutlich wenig, überraschend sind diese Bieterereignisse aber allemal.
Klicken (oder swipen, auch Pfeiltasten funktionieren) Sie sich einfach durch die Fotos und lassen Sie sich durch die 30 Beispiele führen.
Tipp: Dies ist eine Bildergeschichte. Das nächste Bild zeigen Sie an, in dem Sie im Bild oben den Pfeil nach rechts anklicken.

Nicht überraschend sind Mehrfache vom Estimate bei den niedrigen Beträgen oder Bruchteile bei "Restaurationsobjekten" mit unkalkulierbaren Folgekosten.
Wirklich überrascht war ich über den Horch, der mit 241 TEUR das zehnfache des Estimates erreicht hat. Rund 25 TEUR für den optisch anscheinend ganz ordentlichen Horch klingt für mich, ohne dass ich mich auskenne, schon tief angesetzt, auch wenn ich das gute Endergebnis so nicht erwartet hätte.
Ansonsten frage ich mich gelegentlich, wie intensiv die Auktionsmitarbeiter die Verkäufer bequatschen und mit welchen Argumenten, dass ohne Mindestpreis angeboten wird. Da war ich neulich bei Auktionsergebnissen schon erschrocken und enttäuscht. Ja, der Verkäufer hat sich darauf eingelassen, aber sicher nicht aus eigenem Antrieb.
Enttäuscht war ich immer wieder, als ich online live verschiedene namhafte US-Auktionen verfolgt hatte. Nach langen Preistreiber-Schlachten im Millionen-Bereich im letzten Drittel von Versteigerungen wurden gelegentlich die "günstigen" Fahrzeuge danach gegen Auktionsende nur noch durchgehämmert, am besten ohne Mindestgebot. "Ah, ein Bieter zum Startgebot bei 50% des Esitmates, niemand sonst, verkauft, Feierabend". Da hat der Auktionator zu Lasten des Verkäufers seine Arbeit nicht gemacht und verlangt trotzdem seine Prämie.





















































































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