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... hochkant stellen, ohne daß es umfällt. Damit und mit dem Nachweis der kohlenoxydarmen Auspuffgase begann die Vorstellung des Chrysler Turbinen-Wagens in Montlhery, und die anwesenden Fachjourna listen wurden doch recht hellhörig und bei den Versuchsfahrten fast enthusiastisch. Wie stark das Problem des Turbinenmotors durch Chrysler vorangebracht worden ist, er hellten zwei Ziffern: vom Stillstand bis 100 km/h brauchten wir mit vier Personen an Bord nur 8 Sekunden! Das ist ein phantasti scher Wert, der nur von Rennwagen und zwei besonders teuren Sportwagen erreicht wird. Die Beschleunigung ist so beträchtlich, daß man gegen die Rückenlehne der Sitze gepreßt wird. Die andere Ziffer ist der Verbrauch von 13,6 L je 100 km, auch das ist für ein Turbinenaufo sehr gering und zugleich das Signal dafür, daß man nunmehr mit dem „Pferdefuß" dieser Antriebsart - dem hohen Verbrauch - fertiggeworden ist. Hinzu kommt noch die Kraftstoffunempfindlichkeit, denn die CR2A Turbine verdaut ebensogut Dieselöl wie alle Benzine, Petroleum, Olkraftstoffgemisch usw. So wird es denn auch niemanden erstaunen, daß man im nächsten Jahr 75 dieser Turbinen wagen in die Hände des Publikums geben will . . . eines „Publikums" natürlich, mit dem man in Kontakt bleibt. Das ist eine wieder ausgegrabene Methode von „Versuchsfahren", die in mancher Beziehung ...
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