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... rer, wenn er sein linkes Bein einmal etwas recken will, dazu anhalten und aussteigen muß. Im Fiat geht das auch während der Fahrt. Seine Achil lesferse macht sich dafür in der Nähe des rechten Schienbeins des Fahrers bemerkbar: Weil die Pedalerie zu weit hinten sitzt, zwingt Bummeltempo dem Gasfuß eine unnatürliche Abwinkelung auf. Und der schmerzhafte Krampf ist da nur eine Frage der Zeit. Geht es flott voran, macht der Multipla dafür eine um so bessere Figur. Was ihn gegen Im knapp vier Meter kurzen Fiat finden sechs Personen Platz, im längeren Renault Mégane Scénic nur fünf über allen anderen Vans aus zeichnet, ist sein geradezu sportlich anmutendes Fahrver halten. Spontan und agil folgt er willig und präzise jedem Lenkbefehl, mit geringer Sei tenneigung und nahezu neutra lem Eigenlenkverhalten läßt er sich mühelos um Biegungen al ler Art zirkeln. Verkehrte Welt: Ausgerech net das ungewöhnlich breite Auto fährt sich besonders hand lich. Allerdings, und das ist Achillesferse Nummer zwo, ist auch diese Freude nicht ganz ungetrübt. Daß die Bremsen nicht so gut verzögern, wie der Fahrer sich das für eine forsche Gangart wünscht, ist dabei we niger das Problem. Denn der flotten Fahrt legt der Multipla einen weit wirksameren Riegel vor: Die nur rudimentär vor handene Seitenführung seiner Sitzgelegenheiten versteht sich ...
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