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... richtiger ist als ein von der Hinterachse gescho benes. Die hintere Starrachse und die vordere Querblattfederung sorgen für eine — auch ohne Stabilisator — hohe Querstabilitätsachse, damit für geringe Seitenneigung und nahezu gleich bleibende Seitenführung der Achsen. Jedenfalls fühlt man sich im Goliath auch bei sehr tempe ramentvoller Fahrt und auf der Jagd nach Se kunden absolut sicher. Blattfedern an beiden Achsen scheinen keine günstige Voraussetzung, was die Federungseigen schaften anbelangt. Um so erstaunlicher ist es, daß der GP 900 E sich auch in dieser Beziehung mit jedem anderen Wagen seiner Klasse durch aus messen kann. Zunächst sind die Federn sehr lang und haben relativ wenig Blätter, ferner ist das Eigengewicht mit rund 900 kg relativ hoch und auch die Gewichtsverteilung scheint ein gün stiges Massenträgheitsmoment um die Wagen querachse ergeben zu haben. Ein weiterer Faktor darf dabei nicht übersehen werden: die 5,60 — 13"-Bereifung, die diesem Wagen ein erhebliches Plus an Fahrkomfort geschenkt hat. Man mag sich zum 13"-Reifen stellen, wie man will -— beim Goliath GP 900 E hat er federungstechnisch viel gebracht, ohne daß in puncto Seitenführung ein Verzicht spürbar wäre. Auch auf welliger oder schlaglöcherübersäter Straße liegt der Wa gen ruhig; er hat sich also auch in dieser Be ziehung zu einem Fahrzeug ...
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