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... zählte. Trotzdem gehört er zu den Automobilen, die sich nicht ins Gedächtnis ihrer Fahrer graben. Und wenn der Mazda könnte, dann würde er sich darüber ver mutlich freuen: Auf die leise Tour setzt er eine gewachsene Markentradition fort, eine ge konnte Philosophie des stum men Dienens, die sich mehr der Zuverlässigkeit widmet als dem Geltungstrieb der Käufer. Oft mögen sie sogar das et was verquollene, gänzlich uneitle Design seiner Karosserie, und sie stören sich nicht am aschfahlen Armaturenbrett mit den Plastikholz-Einlagen oder den Sitzbezügen, die manche Dauertest-Fahrer an die synthe tische Tristesse von Ostblock- Textilien erinnern. Nur sieben Prozent aller Mazda-Käufer bestellen ihren 626 mit der Spitzenmotorisie rung, dem Zweiliter-Triebwerk mit 136 PS Leistung: Den meisten 626-Piloten sind 115 PS genug. Dass 55 Prozent den Kombi ordern, outet sie erst recht als Pragmatiker. Und nur elf Prozent aller 626, die seit Jahresbeginn in Deutschland zugelassen wurden, sind vier türige Stufenheck-Limousinen: Gefragter ist die Schrägheck- Version mit fünfTüren. Die meisten Mazda-Bestel ler schätzen nicht nur den Ver lässlichkeits-Mythos, mit dem sich die 626-Baureihe seit jeher umgibt, sondern auch ihr gu tes Preis-Leistungs-Verhältnis. So kam der Dauertest-Kombi - mit Exclusive-Ausstattung und 115-PS-Motor - auf einen Lis ...
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