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... zu sein scheint, von den Anhängern des Heckmo tors. Um jedoch keine Unklarheiten aufkommen zu lassen, so will ich hier gleich vorwegneh men, daß sich der Renault 12 später als ein echter Renault entpuppt hat, auch wenn er von der Konstruktion her alles negiert, was für den 6 und 1 6 so typisch und fortschrittlich ist. Auch die Konservativen verstehen ihr Hand werk, daran gibt es angesichts der in ihrer Art vortrefflichen Heckmotorwagen garkeinenZweifel! Der Renault 10 mit dem 1300-ccm-Motor war die einzige Neuheit bei Renault auf der Frankfurter Ausstellung. Der gleiche Motor, nur von 48 auf 54 PS aufgepustet, sitzt nun längs vor der Vorderachse im Renault 12, dahinter das Getriebe mit Achsantrieb. Das Triebwerk liegt frei und wartungsfreundlich unter der Mo torhaube, und nicht einmal das Reserverad ver sperrt die Sicht, weil es im Kofferraum unter gebracht ist. Dafür stützen sich zwei Federbeine ander Karosserie ab, die langhubigen Torsions stäbe sind nicht nur vorn, sondern auch hinten verschwunden. Sie werden durch Schraubenfe dern ersetzt. Das führt uns wieder zum Renault 10, doch der 12 ist eine ganze Klasse größer, denn bei 14 cm mehr Gesamtlänge bringt er 17 cm mehr Radstand, und das bedeutet den Sprung in die gute Mittelklasse. Der Audi 60 ist 4 cm länger und hat einen um 5 cm längeren Rad stand, aber Renault hat wieder einmal ...
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