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... fällt uns schwer zu behaupten, daß uns das Haus Opel bisher immer durch techni sche Leckerbissen verwöhnte, denn die deut sche Tochtergesellschaft von General Motors ist wohi auch nicht prädistiniertfUr derartige Wünsche. Gewiß kommen gute Motoren aus Rüsselsheim, die Karosserien sind an sprechend und modern ohne unnötigen Firlefanz; doch bis heute hat sich bei Opel die unabhängige Aufhängung an allen vier Rädern nicht durchgesetzt. Wir verstehen natürlich diese Firmenpolitik, besonderswenn es um die großen Modelle geht: Kapitän, Admiral, Diplomat. Erwartet man daher nicht eher Autos von amerikanischem Zu schnitt? ^Nämlich: leicht zu lenken, denn präzises Steuern wird nicht verlangt. Näm lich: große und leise laufende Motoren, denn auf Raffinesse wird kein Wert gelegt. Ein Purist würde das alles vielleicht ab lehnen, ein Durchschnittsverbraucher kommt aber auf jeden Fall auf seine Kosten. Und wer realistisch rechnet, erhält für den Preis sehr viel, denn bei Massenproduktion ist kein seltenes Kunstwerk zu erwarten. Daher ist es leicht verständlich, daß das Debüt der neuen KAD-Serie auf dem Gen fer Salon großes Interesse erweckte, da Opel plötzlich raffinierte technische Details an gekündigt hatte, wie die De Dion Hinter achse, Einspritzanlage und belüftete Schei benbremsen. Gewiß kann man das auch als Manifestation von technischem Überfluß ...
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