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... ich aus eigener Erfahrung leider nicht zu beurteilen. 'Rushhour' heißt jene ominöse Stunde im Berufsverkehr, in der man rasch brem sen, anfahren und wieder halten muß. Was hatte ich im Januar 1962 noch zu Dr. Fröde, dem NSU-Entwicklungschef, ge sagt? „Die wechselnden Belastungen im Stadtverkehr sind doch für den Kreis kolbenmotor eine unüberwindbare Schwie rigkeit!" (Siehe hobby 4/1962.) Dr. Fröde hatte damals geantwortet, daß man zu nächst diese Schwierigkeit erwartete, dann aber zur großen Erleichterung feststellen konnte, daß wechselnde Belastungen für den Motor eher eine Erleichterung dar stellen. Nun hatte ich Gelegenheit, das selbst ein mal auszuprobieren. Die einzige Belastung war eine schwergängige Kupplung, doch der Motor überzeugte auch im Stadtver kehr auf Anhieb. Lag es nun an der Kupp lung, oder stellte sich der Gasfuß instinktiv ein — beim Anfahren beziehungsweise beim Kraftschlüssigwerden der Kupplung zeigte der Drehzahlmesser jedenfalls regel mäßig 3000 U/min, also eine Drehzahl, die bereits jenseits der Grenze liegt, über der das maximale Drehmoment von 7,2 mkg wirksam wird. Am Abend des ersten heißen Testtages ist die Leerlaufdrehzahl von 600 auf 1400 U/min angestiegen. Das macht dem Motor DER 'WANKEL' läßt hinten Platz für Gepäck. DER KÜHLER und der Benzintank lasten nicht Die Luft wird in der ...
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