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... 10 PS stärkeren Motor und ein sportlich aufgemachtes Interieur verfügte. Die Leistungssteigerung wurde durch eine höhere Verdichtung (von 8,5:1 auf 10:1), eine «heissere» Nockenwelle und eine widerstandsärmere Auspuffanlage sowie mit einer modifizierten Zündanlage erreicht. Die sportliche Variante kostete allerdings einen Aufpreis von 850 Franken gegenüber der 8450 Franken teuren Normalversion und wurde nur kurz gebaut, denn bereits im Hebst 1972 ersetzte der DAF 66 den Typ 55 nach rund 165‘000 produzierten Exemplaren, darunter Limousinen, Coupés und Kombis. Einen der letzten und heute überaus raren DAF 55 Marathon fährt Daniel Spillmann, der nicht der typische Oldtimer-Sammler ist, aber 1997 einfach nicht nein sagen konnte, als ihm das dunkelgelbe Exemplar aus Erstbesitz angeboten wurde. Spillmanns erstes Auto war übrigens ein Hanomag Henschel, er fuhr aber auch schon einen 67er Ford Mustang. Der DAF lasse sich durchaus sportlich fahren, beim Ampelstart sei er sogar oft der spritzigste, und die Technik sei absolut zuverlässig. Und Spillmann muss es wissen, denn immerhin hat er mit dem DAF 55 seit dem Kauf im Jahr 1997 bereits rund 25’000 km zurückgelegt. Inserat Daniel Spillmann mag den kleinen DAF und rühmt dessen sportliche Natur. Eng verbunden mit der Marke DAF ist die Variomatic, wegen der auf das Kupplungspedal verzichtet werden konnte ...
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