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... zu Buche schlug. Nur der SLK allerdings konnte mit einem eingebauten Hardtop aufwarten, also auf überzeugende Weise als Cabriolet und Coupé gleichzeitig dargestellt werden. Bei der Konkurrenz kostete ein Hardtop, soweit überhaupt verfügbar, schnell einige Tausenderscheine und die Montage war meist auch nicht ohne. Im Gegenzug musste sich der SLK-Fahrer mit einem arg kleinen Kofferraum von 145 Litern begnügen, wenn das sogenannte «Variodach» eingeklappt war. Da passte nicht einmal eine Golftasche mehr in den Stauraum. Zudem waren Metallic-Lackierung, Klimaanlage, Sitzheizung, Leder und sogar die Lenkradverstellung aufpreispfl ichtig, so dass die meisten SLK 230 eher in Richtung 60’000 Schweizer Franken tendierten. Aber all dies war vergessen, wenn innert 25 Sekunden aus dem geschlossenen Wagen ein sonnenhungriges Cabriolet geworden war. Alleine diese komplett automatische Umbau-Show war das viele Geld fast schon wert. Das Fazit der Automobil Revue lautete nach einem ersten Test im Spätsommer 1996: «Mit dem SLK ist Mercedes-Benz ein Volltreffer gelungen. Zu einem höchst kompetitiven Preis wird eine gekonnte Mischung aus Sinnlichkeit, Ästhetik, Qualität, Sportlichkeit und Luxus geboten. Dass auch Kritikpunkte ausgemacht werden können, macht den Wagen nur sympathischer, zeigt es doch, dass auch Mercedes-Benz nur mit Wasser kocht.» Den Motor hätte man sich ...
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