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... äusserst grosszügig umzu gehen, forderten schliesslich auch grössere Motoren. Mindestens sechs, C SwissClassics aber besser acht Zylinder musste ein kräftiger Motor haben. So setzten viele Marken nur noch auf diese Aggregate. Beim heutigen Oldtimerkauf achtet der Ami-Spezialist auf die Zylinderzahl, werden ihm sechs angeboten, rümpft er unweigerlich die Nase, erst ab acht glänzen die Äuglein. Bereits seit 1915 hatte ein Cadillac, Düsenberg oder Packard mindestens acht Zylinder, Henry Ford brachte 1933 den sagenhaften seitengesteuerten V8 als Brotund-Butter-Motor unters Volk, und auch Buick verzichtete ab 1931 auf den Sechszylinder. Während die mei sten Marken bis nach dem Zweiten Weltkrieg auf die konventionelle Bau weise mit seitlich stehenden Ventilen setzten, hatte Buick bereits in den 20er Jahren auf hochmoderne kopfgesteu erte Motoren umgestellt. Auch Chevrolet war seit 1926 mit hängenden Ventilen dabei, was die spätere deutsche GM Tochter Opel bei Olympia, Kapitän und Admiral übernahm. Die seidenweichen Reihen-Achtzylinder Maschinen der Buicks gehen auf Inge nieur F. A. Bower zurück, der Ende der 20er Jahre eine komplette Motorpalette von 77 bis 104 PS vorstellte, die ab 1931 alle Buicks motorisierte. Die ungeheure Laufruhe des bald Fireball Engine genannten Triebwerks wurde durch den Slogan «Valve in Head - Ahead of Value» ...
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