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... Pedalerie gibt keine Rätsel auf, einzig das «sequentielle» Getriebe und die superdirekte, immer noch an ein Motorrad erinnernde Lenkung ist für manchen modernen Autofahrer ungewohnt. Der Motor gibt das bekannte Zweitakt-Lied von sich, ist aber nicht übermässig laut, solange man hohe Drehzahlen meidet. Vorsichtig muss man mit der Lenkung umgehen, denn schon ein kleines Zucken der Hände ändert die «Flugbahn» des Dreirads abrupt – nichts für Spastiker. Die Bremsen mahnen zu vorausschauender Fahrweise, die Verzögerung von damals gemessenen 6.4 Meter pro Sekunde im Quadrat ist heute sicher nicht mehr zeitgemäss. Eine Spezialität der Messerschmitt ist die Rückwärtsfahrt. Dazu wird einfach der Motor in umgekehrter Drehrichtung gestartet und nun hat das Dreirad vier Rückwärtsgänge und damit eine erreichbare Spitze von über 80 km/h rückwärts, wenn man denn so mutig ist. Der Überflieger «Tiger» Im September 1957 präsentierte Fritz Fend seinen neuesten Wurf, den Tiger. Der Kabinenroller hatte nicht nur ein zusätzliches Rad, sondern auch noch einen Zylinder mehr erhalten. Der von Fichtel&Sachs konstruierte Zweitakter mit 493 cm3 leistete nun 19,5 PS (Sportversion 24,5 PS). 22 SwissClassics Nr. 89-01 | 2022 Kaum ein Stück Blech lässt sich zwischen Tg500 und KR200 austauschen; die Unterschrift von Fritz Fend kam nachträglich auf den Roadster. M E S S E R S C H ...
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