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... Und so geschah es dann auch. Cabriolets entstanden zunächst bei Beutler in Thun. Stetig verfeinerten die Leute um Ferdinand Porsche den kleinen Sportwagen. Bis 1955 blieb es bei der geknickten Frontscheibe, ab 1952 immerhin ohne Mittelsteg. Wer in jenen Jahren den Porsche wegen seiner Volkswagen-Gene kritisierte, griff zu kurz. Zwar war der Typ 356 ab 1950 sehr wohl mit vielen Teilen aus dem VW-Regal entstanden, doch mit jedem Baujahr verringerte sich die konstruktive Ähnlichkeit. Bereits der ab 1955 gebaute 356 A entfernte sich sowohl optisch als auch leistungsmässig deutlich vom Käfer, der ab Baujahr 1959 gebaute 356 B wies 19www.swissclassics.com SwissClassics Text: Bruno von Rotz Bilder: Daniel Reinhard, Automobil Revue Archiv nur noch wenige Gleichteile mit dem Volkswagen auf, so etwa die beiden Vorderachs-Traghebel und -Lagerbügel, die Hinterachswelle, das Kegelrad und das Gehäuse für das Ausgleichsgetriebe. Der Rest war Fabrikat Porsche oder stammte von einem sorgfältig ausgesuchten Zulieferbetrieb wie z. B. die Firma Reutter, die Rohcarrossen lieferte. Von Anfang an sass der Motor des Serien-356 wie beim Käfer im Heck, also hinter der Hinterachse. Wie beim Käfer handelt es sich um einen luftgekühlten Vierzylinder-Boxermotor. Ein Kastenrahmen aus Stahlblech trug die damit verschweisste Carrosserie und die vier Einzelradaufhängungen. Während vorne im ...
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